Hund stubenrein bekommen


Stubenreinheit ist nicht von Anfang an gewährleistet, wenn ein Welpe einzieht. Vielmehr muß der junge Hund Schritt für Schritt lernen, seine Blase zu kontrollieren.

Wenn der kleine Hund bei seiner neuen Familie einzieht, kommt viel Neues auf ihn zu. Die Eingewöhnung in die neue Umgebung mit den noch fremden Menschen, Orten, Gerüchen und Geräuschen ist für den jungen Vierbeiner eine große Umstellung. Idealerweise wurde der Welpe nicht vor dem dritten Lebensmonat zu seinen neuen Besitzern umgesiedelt, damit seine Sozialisierung zufriedenstellend verläuft. Angehende Hundehalter sollten ausreichend Zeit einplanen, damit sich das neue Familienmitglied eingewöhnt und bald stubenrein wird.

Hundebesitzer, die das Verhalten ihres Welpen genau beobachten, können so manches Malheur verhindern. Denn meistens wird der Welpe unruhig und rennt zur Tür, wenn er sein großes oder kleines Geschäft erledigen muß. Spätestens jetzt sollte reagiert werden. Denn noch ist Zeit, um den jungen Hund ins Freie zu bringen.

Konsequentes Training ist erforderlich, damit es mit der Stubenreinheit klappt. Dabei ist wichtig, daß der junge Hund im Falle eines Haufens oder einer Pfütze in der Wohnung nicht ausgeschimpft wird. Vielmehr sollte der Welpe, wenn er beim Verrichten der Notdurft in den Wohnräumen ertappt wird, konsequent und unverzüglich an die frische Luft gesetzt werden. Dadurch lernt das Tier, welche Bereiche zum Wasser lassen geeignet sind und welche nicht.

Es bietet sich für Gartenbesitzer an, in der hinteren Ecke des Gartens eine Stelle einzurichten, an der der Vierbeiner sein Geschäft verrichten kann. Das hat den Vorteil, daß der Welpe einen festen Platz für sein Geschäft hat und der Rasen von gelben Flecken verschont bleibt. Bei strömendem Regen kann der junge Hund sein Geschäft an der dafür vorgesehenen Stelle im Garten machen, so daß Hund und Mensch weitestgehend trocken bleiben, wenn die Hundeblase geleert werden muß.

Graupapagei – faszinierendes Sprachtalent


Der Graupapagei ( Psittacus erithacus) ist eine Papageienart, die aus dem mittleren Afrika stammt. Man unterscheidet zwei Unterarten, den häufiger vorkommenden Kongo-Graupapagei, sowie den etwas kleineren Timneh-Graupapagei.

Wegen seiner selbst für Papageien ungewöhnlichen Sprachbegabung, gehört der Graupapagei zu den am häufigsten gehaltenen Großpapageien. Doch bevor der Graupapagei als Haustier angeschafft wird, sollte man sich über einige Dinge im Klaren sein: In ihrer afrikanischen Heimat leben die Graupapageien in Schwärmen zusammen. Die Haltung eines einzelnen Vogels kann deshalb bei diesen geselligen Tieren problematisch werden. Zumindest sollte man ein Graupapageien-Paar halten. Um den Forderungen nach artgerechter Tierhaltung zu entsprechen, wird für den Graupapagei oder das Graupapageien-Paar eine Zimmervoliere mit mindestens zwei Kubikmeter Volumen gefordert (2×1x1, LängexBreitexHöhe). Die Großpapageien sollen ausreichend Platz haben, um sich zu bewegen.

Natürlich kann ein Graupapagei nicht den ganzen Tag im Käfig bleiben, auch wenn der Käfig mit Papageienspielzeug ausgestattet, und geräumig ist. Der tägliche Freiflug im Zimmer bildet für die meisten Graupapageien das Highlight des Tages. Wichtig ist, dass sich der Graupapagei nirgendwo an scharfen Gegenständen verletzen kann. Aber auch wenn das Zimmer für den Freiflug papageiengerecht ausgestattet ist, sollte man Graupapageien stets im Auge behalten. Mit dem kräftigen Schnabel könnten diese neugierigen Papageien sonst so manche Fernsehzeitschrift oder Zimmerpflanze in Einzelteile zerlegen. Weil Graupapageien bei guter Pflege sehr alt werden können (bis zu 50 Jahre), sollte man den Zeitaufwand für die Beschäftigung mit dem Vogel auch langfristig erbringen können. Nur dann ist eine Anschaffung als Haustier sinnvoll.

Zur Beschäftigung mit dem Graupapagei gehört auch das Sprachtraining. Graupapageien lernen durch Nachahmung. Einige Graupapageien können die gelernten Wörter situativ richtig anbringen, beispielsweise wenn sie ihr Lieblingsfutter benennen. Aber auch Geräusche aus dem Alltag oder andere Tierstimmen werden von vielen Graupapageien mühelos erlernt.

Bauernhofurlaub


Die Urlaubszeit ist die schönste Zeit im Jahr. Wer mit der gesamten Familie in den Urlaub fährt, möchte, dass alle Familienmitglieder eine erholsame Zeit verbringen.

Gerade wenn die Kinder der Familie noch klein sind, bietet sich für die Ferien ein Bauernhofurlaub an. Viele Landwirte haben sich bereits durch die Vermietung von Ferienwohnungen ein zweites Standbein geschaffen, das sie unabhängiger vom Preisverfall für landwirtschaftliche Produkte macht. So gibt es eine breite Auswahl an Anbietern für den Bauernhofurlaub in jedem Bundesland. Die Familie ist also nicht an bestimmte Regionen gebunden, wenn der Urlaub auf dem Bauernhof verbracht werden soll.

Den Bauernhofurlaub kann die Familie nicht nur in einer Ferienwohnung auf dem Bauernhof, sondern auch im Heuhotel verbringen. Diese Art der Unterbringung ist besonders im Hochsommer interessant. Im Heuhotel ist es luftiger und ursprünglicher als in der Ferienwohnung auf dem Bauernhof. Natürlich handelt es sich nicht etwa um eine Massenunterkunft auf dem Heuboden. Die Übernachtungsmöglichkeiten in der Heuherberge sind in einzelne Bezirke abgeteilt, so dass jede Familie oder Gruppe ihren eigenen Ruhebereich hat. Für einen Kurzurlaub mit der Familie, beispielsweise für ein verlängertes Wochenende, ist die Heuherberge eine spannende Unterbringungsmöglichkeit. Für längere Aufenthalte von mehr als einer Woche Dauer wird man eher eine Ferienwohnung für den Bauernhofurlaub nutzen. In der Ferienwohnung ist mehr Platz, man hat einen eigenen Kühlschrank und die Betten mit Lattenrost sind bei längerem Aufenthalt einfach die bequemere Alternative.

Natürlich verbringt man den Bauernhofurlaub nicht wegen der Übernachtung. Vielmehr erleben die Kinder der Familie tagsüber viele spannenden Aktivitäten. Dazu gehören das Toben auf dem Heuboden oder die Nachmittage in der Spielscheune. Darüber hinaus ist auch auf fast jedem touristisch genutzten Bauernhof ein Streichelzoo mit zahmen Tieren vorhanden. Besonders aktive Kinder nutzen den Bauernhofurlaub zur Mithilfe auf dem Hof, z. B. zum Tiere füttern oder Trecker fahren.

Vogelspinnen als Terrarienbewohner


Zu den exotisch anmutenden Haustieren gehört die Vogelspinne, die einige Haustierbesitzer im Terrarium halten. Für viele Menschen ist dabei der Gedanke etwas gewöhnungsbedürftig, dass eine Spinne, und noch dazu so ein großes Exemplar, als Haustier in der Wohnung lebt.

Durch das Terrarium wird erst einmal sichergestellt, dass sich die nachtaktive Vogelspinne nicht frei in der Wohnung bewegt und auf Wanderschaft gehen kann. Die Einrichtung des Behältnisses richtet sich nach den Lebensgewohnheiten der Vogelspinne. Rückzugsmöglichkeiten und Verstecke sind wichtig. Dabei ist zu beachten, dass es unter diesen Achtbeinern Arten gibt, die unter der Erde leben, die auf der Erde leben und solche, die auf Büschen oder Bäumen hausen.

Die meisten Vogelspinnen benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit von mindestens siebzig Prozent und Temperaturen, die etwas über der normalen Zimmertemperatur liegen. Damit sich die Luftfeuchtigkeit im Terrarium hält, sollte das Bodensubstrat regelmäßig angefeuchtet werden. Die Temperatur kann gegenüber der Raumtemperatur erhöht werden, indem Heizmatten oder Lampen im Terrarium zum Einsatz kommen. So werden die Lebensbedingungen der hauptsächlich in den Tropen oder Subtropen lebenden Krabbeltiere den natürlichen Bedingungen angeglichen.

Weil der Biss einer Vogelspinne starke Schmerzen verursacht, sind Vogelspinnen nicht als Haustiere für Kinder geeignet. Obwohl der Biss für ausgewachsene und gesunde Menschen nicht lebensgefährlich ist, können Allergiker einen gefährlichen Schock bekommen, der tödlich sein kann. Vogelspinnen ernähren sich von Insekten. Sie fressen beispielsweise Heimchen oder die für Angler leicht zu beschaffenden Mehlwürmer. Größere Vogelspinnen fressen auch Eidechsen oder Mäuse. Weibliche Tiere können – je nach Art und Haltungsbedingungen – bis zu circa dreißig Jahre alt werden, männliche Tiere sterben in der Regel einige Jahre nach Eintritt der Geschlechtsreife. Junge Vogelspinnen schlüpfen aus Eiern, die das Spinnenweibchen nach der Paarung in einen selbstgesponnenen Kokon abgelegt hat. Wichtig ist, dass Vogelspinnen nur als Nachzucht und nicht als Wildfang erworben werden sollten.

Fische für das Kaltwasseraquarium


Das Kaltwasseraquarium ist eine im Unterhalt eher kostengünstige Variante in der Aquaristik, die ohne Heizung auskommt. In dem unbeheizten Wasserbecken können sich viele heimische Fischarten zuhause fühlen.

Ein beliebter Fisch im Kaltwasseraquarium ist der Dreistachelige Stichling, dessen Brutpflegeverhalten interessant zu beobachten ist. Die Tiere werden bis zu circa zehn Zentimeter groß und können ein Lebensalter von drei Jahren erreichen. Die Männchen weisen zur Zeit der Fortpflanzung eine leuchtend orange-rote Färbung auf und übernehmen auch die Brutpflege. Normalerweise leben Stichlinge in Süßwasser. Es sind aber auch Populationen bekannt, die im Brackwasser oder im Salzwasser beheimatet sind. Je nach Umgebung kann es zu einer unterschiedlichen Färbung der Fische kommen.

Als Bewohner im Kaltwasseraquarium sind Bitterlinge ebenfalls geeignet. Die karpfenartigen Fische sind langlebiger als die Stichlinge und werden nicht ganz so groß. Bitterlinge vermehren sich mit Hilfe von Süßwassermuscheln, in die die Weibchen ihre Eier ablegen. Die Eier werden dadurch vor Fressfeinden geschützt. Allerdings ist die Fortpflanzung der Fische in freier Natur erschwert oder sogar unmöglich, wenn durch Gewässerverschmutzung keine Süßwassermuscheln vorhanden sind.

Des weiteren kommen Gold-Elritzen in Frage, wenn es um den Besatz des Kaltwasseraquariums geht. Die klein bleibenden Schwarmfische fressen Algen, Insektenlarven und manchmal auch Jungfische. Die Tiere sind robust und vertragen auch höhere Wassertemperaturen.

Wer sich für Goldfische interessiert, benötigt nicht unbedingt einen Gartenteich, um diese Tiere zu halten. Bei ausreichender Größe des Kaltwasseraquariums ist auch eine Haltung im Zimmer möglich.

Ähnlich verhält es sich mit Koi, wenn diese noch jung sind. Doch mit zunehmenden Alter werden die Koi immer größer, wobei Exemplare von achtzig Zentimeter und mehr bekannt sind. Somit ist eine Haltung der Koi im Aquarium nicht mehr möglich.

Beim Besatz des Aquariums ist auch zu beachten, dass viele Fischarten geschützt sind und im Handel erworben werden müssen, also nicht aus Bächen oder Tümpeln in der freien Natur entnommen werden sollten.

Goffin Kakadu


Der Goffin Kakadu (Cacatua goffiniana) gehört zu den Papageien, die noch selten in einer Familie mit Haustier anzutreffen sind.

Mit seinem schneeweißen Gefieder wirkt der Goffin Kakadu etwas dezenter als beispielsweise die großen und farbenfrohen Aras oder der Rosa Kakadu. Dabei zählt der bis zu zweiunddreißig Zentimeter groß werdende Vogel zu den Kobolden unter den Kakadus. Wenn er sich erst einmal bei seinen Menschen eingelebt hat, ist er zu Spaß und Streichen aufgelegt. Zu beachten ist aber, dass ein Goffin Kakadu möglichst nicht einzeln, sondern paarweise gehalten werden sollte. Männliche und weibliche Goffin Kakadus sehen äußerlich nahezu gleich aus. Sie unterschieden sich in der Augenfarbe. Bei den Männchen sind die Augen fast schwarz, während die Augen bei den Weibchen, heller, eher rotbraun, aussehen. Außerdem ist ein ausreichend großer Käfig, am besten eine Voliere, erforderlich, damit der Vogel genug Platz zum Bewegen und zum Klettern hat. Darüber hinaus muss der Mensch für Beschäftigung dieses intelligenten Kakadus sorgen. Vogelspielzeug oder frische Zweige zum Nagen kommen hierzu beispielsweise in Frage.

Wenn der Goffin Kakadu sich langweilt, kann er zum Schreier und Rupfer werden – und die Stimme ist laut und weithin zu hören. Daraus ergibt sich, dass der Goffin Kakadu nur sehr bedingt zur Haltung in hellhörigen Wohnungen mit dünnen Wänden geeignet ist. Denn auch ein ausgeglichener Goffin Kakadu, der viel beschäftigt wird, lässt hin und wieder einmal seine Stimme ertönen. Bei Wohnungshaltung sollte vor der Anschaffung unbedingt mit den Nachbarn gesprochen werden, um Ärger aus dem Wege zu gehen. Bei der Anschaffung eines Goffin Kakadus handelt es sich um eine langfristige Entscheidung, weil die Tiere mehrere Jahrzehnte alt werden können.

Täglicher Freiflug ist wichtig, damit der Vogel genug Bewegung bekommt und sich nicht langweilt. Holzmöbel und Tapeten sind interessante Knabberobjekte für den Goffin Kakadu. Deshalb sollte der Freiflug nur unter menschlicher Aufsicht stattfinden.

Exotische Haustiere


Hunde oder Katzen sind in zahlreichen Haushalten anzutreffen. Exotische Haustiere dagegen sind eher selten. Dabei gibt es viele exotisch anmutende Hautierarten, die –bei Beachtung der besonderen Haltungsbedingungen – als Haustier geeignet sind.

Zu den weniger bekannten exotischen Haustieren zählt beispielsweise der Schleierkampffisch, der Aquarianer durch seine Farbenpracht beeindruckt. Hier ist zu beachten, dass die Tiere am besten paarweise in einem Artenbecken gehalten werden sollten. Männliche Schleierkampffische sind äußerst aggressiv und können sich auch in größeren Aquarien mit entsprechenden Ausweichmöglichkeiten gegenseitig verletzen.

Auch Vogelspinnen sind exotische Haustiere, die immer mehr Freunde unter den Haustierbesitzern finden. Diese auf manche Menschen furchteinflößend wirkenden Terrarium-Bewohner brauchen Wärme, jedoch keine direkte Sonneneinstrahlung und eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit. Außerdem wird von den Vogelspinnen Lebendfutter benötigt. Die Achtbeiner sind interessant zu beobachten, aber eben keine Schmusetiere. Das sollten sich angehende Spinnenbesitzer vor dem Kauf vor Augen halten.

Noch wenig bekannt in der Haustierhaltung sind Sugar Glider, eine kleinwüchsige Gleitbeutlerart, die aus Australien und Neuguinea stammt. Bei der Haltung dieser exotischen Haustiere ist allerdings die Geruchsentwicklung zu beachten, die eine Haltung in der Wohnung nur bedingt möglich macht.

Auch Affen werden teilweise als Haustiere gehalten, beispielsweise Lisztäffchen. Zu beachten ist, dass Affen niemals stubenrein werden und einen großen Käfig benötigen.

Zu den relativ bekannten exotischen Haustieren gehören Papageien. Hier ist die paarweise Haltung zu beachten. Außerdem werden entsprechend geräumige Käfige und täglicher Ausflug benötigt. Ebenfalls bekannt sind die ursprünglich aus Südamerika stammenden Meerschweinchen, die relativ einfach als Haustiere zu halten sind.

Für die Haltung mancher exotischer Haustiere ist eine Genehmigung erforderlich. Bei aller Tierliebe und Interesse an exotischen Haustieren sollten artenschutzrechtliche Vorschriften unbedingt beachtet werden.

Nachhilfe


Es gibt Situationen oder Fächer, in denen schulische Leistungen eines Kindes absinken. In manchen Fällen kann Nachhilfe sinnvoll sein, damit Wissenslücken gefüllt werden und das Kind beim Lernen nicht den Anschluss verliert.

Zunächst ist es wichtig für die Eltern, dass sie den Grund für das Absinken der schulischen Leistungen in Erfahrung bringen. Oftmals liegt einem Kind ein bestimmtes Fach oder ein Themengebiet nicht. Kinder, die beispielsweise gut in Deutsch sind, müssen nicht auch gut in Mathe oder Englisch sein. Die Begabung eines Kindes ist nur selten gleichmäßig auf die einzelnen Fächer aufgeteilt. Im Extremfall besitzen Kinder in einem bestimmten Fach eine hohe Begabung, die sie für den Besuch eines Gymnasiums qualifizieren würde. In einem anderen Fach hingegen ist die Begabung unterdurchschnittlich und die Kinder erreichen dort mit viel Fleiß gerade mal das Hauptschulniveau. Manchmal wissen Eltern durch Beobachtung und Gesprächen mit dem Kind recht schnell, warum das Kind Lernschwierigkeiten hat. Wenn eine Klärung nicht möglich ist, sollten sich die Eltern mit dem betreffenden Fachlehrer unterhalten.

In manchen Gesprächen mit dem Fachlehrer kommt zutage, dass Eltern überehrgeizig sind und einfach zu viel von ihren Kindern verlangen. Bei mittelmäßigen schulischen Leistungen in einem bestimmten Fach ist keine Nachhilfe erforderlich, auch wenn das Kind in anderen Fächern gute Leistungen erbringt. Wenn jedoch das Klassenziel möglicherweise nicht erreicht wird, weil das Kind Verständnisschwierigkeiten in einem mathematischen Teilbereich hat, kann Nachhilfe durchaus Sinn machen. Ein Nachhilfelehrer hat mehr Zeit als der Fachlehrer, der dem Lerntempo der gesamten Klasse gerecht werden muss.

Je nachdem, wie der Fall liegt, kann intensive Einzelnachhilfe oder auch Nachhilfe in einer Klein-Gruppe sinnvoll sein. Ältere Kinder, die sich für Internet und Lern-CDs interessieren, können auch hier im Hinblick auf Nachhilfe fündig werden.

Zwerggarnelen halten


Aquaristik ist ein schönes Hobby für Tierfreunde. Zwerggarnelen als Aquarienbewohner sind dabei eine interessante Alternative oder Ergänzung zur Fischhaltung.

Verschiedene Arten der Zwerggarnele werden in Aquarien gehalten. Dabei gibt es Exemplare, die sich im Salzwasser, Brackwasser oder im Süßwasser wohl fühlen. Da die Zwerggarnelen überschaubare Ausmaße erreichen, ist auch der Platzbedarf im Aquarium eher bescheiden. Im Vergleich mit lebhaften und großen Fischen, gehören die Zwerggarnelen eher zu einer Spezies, die auch mit bescheidenen Raummaßen im Aquarium zurechtkommen. Bereits in einem Aquarium mit nur sechzig Litern Inhalt kann es gelingen, mehrere Zwerggarnelen artgerecht anzusiedeln, zu halten und zu vermehren. Zwerggarnelen kommen in unterschiedlichen Farben vor. Sie sind gesellig und schweben mit einer unbeschreiblichen Leichtigkeit durch das Aquarium. Dem Aquarianer ist es deshalb eine Freude, seine kleinen Wasserbewohner zu beobachten. Kein Wunder, dass sich die Zwerggarnelenhaltung einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut.

Weil Zwerggarnelen gesellige Tiere sind, sollten sie in größeren Gruppen gehalten werden. Für das Wohlergehen der Wasserbewohner ist außerdem wichtig, dass in regelmäßigen Abständen das Wasser im Aquarium ausgewechselt wird. In der freien Natur findet ein Wasserwechsel durch Regenfälle, Verdunstung oder Versickerung statt. Bei der Haltung im Aquarium dagegen ist der Mensch gefragt, der beispielsweise wöchentlich einen bestimmten Prozentsatz Wasser des Aquariums auswechselt. Darüber hinaus ist es ratsam, dass das Aquarium am Boden regelmäßig / monatlich gesäubert wird, damit absinkende Futterbestandteile den Bodengrund nicht belasten.

Zwerggarnelen können im Aquarium beispielsweise mit Guppys, Rotem Neonfisch oder Elritzen zusammen gehalten werden, dies wird von manchen Aquarianern berichtet. Ob der Zwerggarnelenfreund sein Aquarium jedoch zusätzlich mit Fischen besetzen möchte, ist dessen freie Entscheidung. Viele Zwerggarnelenbesitzer setzen allein auf die Zwerggarnele als Bewohner des Aquariums, weil sie sich darauf spezialisiert haben, dieses possierliche Wassertier zu beheimaten und zu beobachten.

Bastelarbeiten zu Ostern


Selbstgebastelter Osterschmuck kann nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden und wirkt deshalb oft individueller als gekaufter Osterschmuck.

Bei Familien, die Interesse an der individuellen, österlichen Verschönerung ihres Hauses und Gartens  haben, fallen in der Zeit vor Ostern verschiedene Bastelarbeiten an.

Es bleibt der eigenen Phantasie und Einschätzung überlassen, welche Basteleien in Angriff genommen werden. Schließlich sind Bastelarbeiten nicht nur eine Frage der Kreativität und des handwerklichen Geschicks. Auch der Zeitaufwand und das benötigte Geld für die Beschaffung von Bastelmaterialien sollten berücksichtigt werden, wenn Bastelarbeiten zu Ostern geplant sind.

Bei den Bastelarbeiten zu Ostern spielt auch das Alter der Kinder eine Rolle, die beim Basteln mitmachen möchten. Selbst Kinder im Krabbelalter können sich oft schon für das Basteln begeistern. Hier ist zu beachten, dass sie nicht unbeaufsichtigt mit der Schere in der Hand herumhantieren. Durch Handreichungen und einfache Arbeiten können bereits kleinere Kinder bei der Osterbastelei mitwirken. Empfindliche Gegenstände, wie zum Beispiel ausgepustete Ostereier, gehören eher in die Hände von feinmotorisch geübteren Personen.

Nach und nach nehmen die Bastelarbeiten zu Ostern Gestalt an. Unter den geschickten Händern der Bastelbegeisterten entstehen bunt bemalte Ostereier, Bilder mit Osterküken und Servietten mit Häschen-Motiven. Familienmitglieder, die nicht alle Jahre wieder bemalte Ostereier am Osterstrauß hängen sehen möchten, können die Ostereier auch mit Perlen dekorieren oder sie umhäkeln.

Beim Osterschmuck für draußen ist zu beachten, dass dieser wasserfest sein sollte. Wer nicht auf gekaufte Ostereier aus Plastik zurückgreifen will, sollte die Ostereier für den Osterstrauch im Garten mit wasserfester Farbe bemalen oder die Ostereier vorsichtig mit durchsichtigem Lack bepinseln. Als weiterer selbstgebastelter Osterschmuck kommen Osterhasen aus Ton in Frage, wobei die Ton-Osterhasen gebrannt und glasiert werden sollten.

Haustierhaltung in der Mietwohnung


Wenn die Familie mit Haustier in einer Mietwohnung lebt, können sich durch die wohnliche Situation Besonderheiten bei der Haustierhaltung ergeben.

Die Haustierhaltung in einer Mietwohnung ist erst einmal grundsätzlich nicht verboten. Vermieter dürfen eine Haltung von Haustieren nicht pauschal verbieten, ohne dass Einzelheiten bei einem Verbot berücksichtigt werden.

So kann es vorkommen, dass die Haltung eines Hundes, der andere Mieter beißt und stundenlang in der Wohnung ununterbrochen laut bellt, untersagt wird. Das kann aber nicht dazu führen, dass Hundehaltung generell verboten wird. Denn die meisten Hunde haben nicht den Hang zum unkontrollierten Beißen und bellen unter normalen Umständen auch nicht mehrere Stunden ohne Unterbrechung. Bei der Haltung von Haustieren in der Mietwohnung kommt es auf die Größe und Anzahl der Tiere an und auf deren Verhalten.

Die Haltung von ein oder zwei Katzen in einer Zwei-Zimmer-Wohnung ist sicher nicht zu beanstanden, wenn die Katzen stubenrein sind und nicht an Tapete und Holztüren die Krallen wetzen. Ganz anders sieht es schon aus, wenn in einer kleineren Wohnung fünf oder zehn Katzen untergebracht sind, die mit der beengten Situation nicht zurechtkommen und deshalb randalieren, wenn der Besitzer außer Haus ist.

Die Haltung von Kanarienvögeln oder Wellensittichen in einer Mietwohnung ist meistens problemlos möglich. Bei größeren Vogelarten kann es schon etwas schwieriger werden. Denn gerade große Papageien, wie die Aras, benötigen viel Platz. Damit sich diese Großpapageien wohl fühlen, sollte eine geräumige Voliere von mehreren Quadaratmetern Größe – oder besser noch – ein Papageienzimmer, zur Verfügung stehen. Bei der Haltung von Kakadus ist zu beachten, dass diese ein ausgeprägtes Nagebedürfnis auszeichnet. Einige Exemplare geben sich im Idealfall mit frischen Zweigen, die sie benagen können, zufrieden. In ungünstigen Fällen kann es aber auch vorkommen, dass ein frei fliegender Kakadu sich mit seinem kräftigen Schnabel an Holztüren oder der Tapete vergreift.

Damit die Haustierhaltung in der Mietwohnung auf Dauer möglichst problemlos möglich ist, sollten sich angehende Haustierbesitzer vor der Anschaffung so genau wie möglich über die Haltungsbesonderheiten informieren.

Familienausflug planen


Damit der Familienausflug zu einem gelungenen Erlebnis für die Familie mit Haustier wird, sollte ein Ausflug mit der Familie gut geplant werden. Unliebsame Überraschungen werden bei sorgfältiger Planung vermieden, und man kann sich voll auf den erholsamen Ausflug konzentrieren.

Natürlich gibt es auch die Auffassung, dass ein Ausflug mitsamt der Familie nicht allzu straff durchorganisiert sein sollte. Trotz aller Planung, die sicher sinnvoll ist, muss genügend Raum für Spontanität vorhanden sein. Oft ergeben sich Variationsmöglichkeiten für einen Ausflug erst, wenn die Ausfahrt bereits begonnen hat. Gerade Kinder äußern ihre Wünsche oft spontan, weil sie während des Ausfluges etwas entdecken, was sie näher in Augenschein nehmen möchten. Hier ist es wichtig, dass der Zeitplan auch kleinere Aktivitäten ermöglicht, die eigentlich nicht geplant waren.

Damit die Zeit im Auto nicht zu lang wird, sollte man sich bereits bei der Planung des Familienausflugs überlegen, wie diese überbrückt werden kann. Kleinere Kinder interessieren sich noch für Spiele wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder Autokennzeichen raten. Größere Kinder nehmen vielleicht den Nintendo mit ins Auto oder lesen eine Zeitschrift. Hier sollte bedacht werden, daß es nicht jeder verträgt, im Auto zu lesen.

Falls beim Familienausflug ein Haustier mitkommt, und das wird in den meisten Fällen ein Hund sein, sollte das Ausflugsziel auch haustierfreundlich sein. Nicht an jedem Strand oder in jedem Tiergarten ist die Mitnahme von Hunden erlaubt. Im Zweifelsfall sollte vorher nachgefragt werden, ob ein Hund am gewählten Ausflugsziel zugelassen ist.

Ein weiteres wichtiges Thema bei der Planung eines Familienausflugs ist die Verpflegung. Die meisten Ausflügler nehmen zumindest Getränke mit auf eine Tour.

Als weitere Ausrüstungsgegenstände werden oftmals noch Cameras eingeplant, um den Familienausflug im Bild festzuhalten. So bleibt auch nach Ausflugsende eine schöne Erinnerung erhalten.

Familienausflug bei Regen


Auch wenn es in Strömen regnet und die Witterung überhaupt nicht ideal für einen Familienausflug erscheint, sind interessante Ausflüge möglich. Denn selbst bei schlechter Wetterlage gibt es Ziele für einen Trip, die es wert sind, von Ausflüglern mitsamt Familie bestaunt zu werden.

Einige Menschen reagieren erstaunlich gelassen auf schlechtes Wetter und lassen sich auch bei starkem Regen nicht von einem Ausflug abhalten, der ein paar Tage vorher geplant wurde. Familienausflügler, welchen Niederschlag und matschiger Schnee nichts ausmacht, werden ihr Ausflugsverhalten auch bei ungünstigen klimatischen Gegebenheiten nur wenig anpassen und haben auch bei schlechter Witterungen Spaß im Freien. Aber auch hier ist es geboten, Ausflugsziele aufzusuchen, bei denen befestigte Wegstrecken ein gewisses Maß an Trittsicherheit bieten können.

Wer dagegen der Anschauung ist, daß Fußmärsche und Regsamkeit draußen an der frischen Luft eher den Schönwetterphasen zugedacht sein sollten, wird sich an Tagen mit schlechtem Wetter nach Ausweichmöglichkeiten umschauen. Einige sind davon vorhanden. Wo und wie diese Ausflugsalternativen bei Schlechtwetter zu suchen sind, hängt erwartungsgemäß von den örtlichen Besonderheiten ab. Tendenziell wird es in Fremdenverkehrszentren / Urlaubsregionen oder in Städten mit vielen Einwohnern mehr Gelegenheiten für Trips bei Schlechtwetter geben, als in touristisch eher unerschlossenen Regionen sowie im ländlichen Bereich fernab größerer Städte.

Für wasserbegeisterte Familienausflügler bieten Schwimmhallen und Erlebnisbäder eine Alternative zu Badesee oder Bad im Meer. Bäder-Betreibergesellschaften lassen sich vieles einfallen, damit die großen und kleinen Badegäste gut gelaunt sind. So sind in fast allen dieser Erlebnisbäder neben den bewährten Becken zum Schwimmen noch Saunalandschaften, Sprudelanlagen und Rutschen zu sehen.

Manchmal kommt auch ein Ausflug ins Museum in Frage, wenn es darum geht, eine Tour mit der Familie bei schlechtem Wetter zu machen. Den krönenden Abschluß des Familienausfluges bei Regen kann ein Besuch im Cafe oder Lokal bieten.

Garten für Mensch und Haustier


Manche Haustierbesitzer haben das Glück, ein Haus mit eigenem Garten zu besitzen. Eine Gartengestaltung, bei der sich Mensch und Tier gleichermaßen wohl fühlen, sollte nicht dem Zufall überlassen werden.

Giftige Pflanzen oder Gewächse mit Dornen sind in einem Garten, in dem Haustiere herumtollen oder in dem Kinder spielen, keine gute Wahl. Vielmehr sollten in einem kindgerechten und für Haustiere geeigneten Garten robuste Pflanzen stehen, von denen keine Verletzungsgefahr ausgeht und die auch von Kindern gepflückt werden dürfen. Gartenbesitzer, die nicht auf seltene Zierpflanzen und Gemüse verzichten möchten, sollten den Garten in einen Ziergarten/ Nutzgarten und einen Garten, in dem Kinder und Haustiere herumtoben können, aufteilen. So wird sichergestellt, daß die Anbaubemühungen des Hobbygärtners erfolgreich sind. Trotzem haben Kinder und Haustiere noch ausreichend Platz zum Toben im Garten.

Insbesondere der Rasen hat viel auszuhalten, wenn auf ihm Fußball gespielt wird oder Hunde darauf herumtoben. Statt englischem Zierrasen kommt in einem für Kinder und Haustiere geeigneten Garten eine robuste Rasenmischung in Frage, die den Anforderungen des Familienalltags gewachsen ist.

Chemischer Pflanzenschutz und Insektenvernichtungsmittel haben in einem Garten, in dem sich Kinder und Haustiere aufhalten, nichts verloren. Kinder und Haustiere sollten sich ohne Vergiftungsgefahr im Garten bewegen können.

Einige Hunderassen, wie zum Beispiel der Golden Retriever, schätzen das Bad im Wasser. Wenn es im Garten einen Wasserlauf, einen Teich oder eine Badestelle gibt, sind diese Hunde kaum zu halten. In diesem Zusammenhang sollte beachtet werden, daß der Hund das Wasser wieder verlassen kann und nicht durch bauliche Besonderheiten daran gehindert wird. Wichtig ist, daß Hunde, genauso wie kleinere Kinder, beim Baden nicht unbeaufsichtigt sind, damit es nicht zu Badeunfällen kommt.

Vogelbesitzer, die ihren gefiederten Mitbewohnern Ausflug an der frischen Luft gönnen möchten, nutzen einen ruhigen Platz im Garten, um eine Voliere aufzubauen. Je nach Art und Größe der Voliere, sind gegebenenfalls regionale Bauvorschriften zu beachten.

Sicherer Schulweg


Für Schüler ist ein sicherer Schulweg wichtig, damit sie heil und unbeschadet in der Schule ankommen. Eltern können viel dazu beitragen, daß der Weg zur und von der Schule für die Schulkinder sicher und kompfortabel ist.

Spätestens nach der Einschulung wird ein sicherer Schulweg für Erstklässler und deren Eltern zum Thema. Erstklässler gehen in der Regel noch in Begleitung eines Elternteils zur Schule – zumindest in den ersten Wochen des beginnenden Schuljahres. Das hat mehrere Gründe. Denn zum einen kennen die neuen Schüler den neuen Schulweg noch nicht so genau. Zum anderen wollen sich die Eltern davon überzeugen, daß ihre Kinder gefahrlos und ohne zu trödeln die Schule erreichen. Auf dem Weg in die Schule lernen die Kinder dann, an welchen Stellen sie Straßen am gefahrlosesten überqueren können und wo sie aufpassen müssen, weil sie beispielsweise an einer viel befahrenen Parkplatzeinfahrt vorbeigehen. Wenn Ampeln und Zebrastreifen vorhanden sind, sorgt dies für zusätzliche Sicherheit. Kinder lernen aber auch, daß unübersichtliche Straßenabschnitte mit parkenden Autos eher ungeeignet sind, wenn die Straße überquert werden muß.

Ebenso ist wichtig, daß bereits Erstklässler wissen, daß man nicht in fremde Autos einsteigt. Und auch nicht jeder Hund, der an einem Schulkind vorbeiläuft, wartet nur darauf, ohne Vorwarnung gekrault zu werden, denn es gibt auch bissige Hunde. Eltern sollten ihre Kinder sensibilisieren für mögliche Gefahren, ohne sie dabei zu verschrecken.

Eine wichtige Rolle auf dem sicheren Schulweg spielt auch die Kleidung. Kinder, die Reflektoren am Schulranzen und / oder an der Kleidung tragen, werden von Autofahrern besser gesehen. Helle und bunte Kleidung sind bei Dunkelheit oder morgentlichem Schummerlicht besser zu sehen als dunkle, unauffällige Kleidung. Hinzu kommt, daß die Schulkinder gut ausgeschlafen sein sollten, damit sie sich auf den Schulweg und den beginnenden Schultag konzentrieren können.

Edelpapagei


Der Edelpapagei ist ein noch eher selten anzutreffendes Haustier. Dabei hat der Vogel mit dem bunten Federkleid durchaus seine Vorzüge, die ihn als tierischen Mitbewohner interessant machen.

Edelpapageien produzieren – im Gegensatz zu anderen Papageienarten –  relativ wenig Federstaub, was sich positiv auf die Raumluft auswirkt. Die Federn der Edelpapageien sehen eher haarig als gefiedert aus und werden mittels einer Öldrüse gepflegt, was ihnen eine leicht glänzende Oberfläche verleiht und zu nur wenig Federstaubbildung führt. Außerdem können Edelpapageien – in verschiedenem Ausmaß, je nach Begabung – lernen, die menschliche Stimme nachzuahmen.

Die Haltung von Edelpapageien in einer Zimmervoliere ist durchaus möglich, wenn diese groß genug ist, und die Vögel täglich Freiflug haben. Ein Edelpapagei sollte nicht einzeln gehalten werden, ideal ist eine paarweise Haltung, so daß die Vögel auch bei Abwesenheit der Menschen nicht alleine sind. Die Fütterung der  Edelpapageien sollten sehr bewußt erfolgen, weil sie über einen besonders langen Darm verfügen und dadurch die Nahrung intensiv aufnehmen können, was im Extremfall zur ungesunden Verfettung führen kann.

Rein optisch unterscheiden sich der männliche und der weibliche Edelpapageien erheblich in der Farbe des Gefieders. Während der männliche Edelpapagei hauptsächlich ein grünes Gefieder besitzt und einen hellen Schnabel hat, ist der weibliche Edelpapagei überwiegend rot gefärbt und besitzt einen schwarzen Schnabel. Je nach Unterart dieser Ziervögel gibt es noch feine Unterschiede im Aussehen. Aber auch der Laie kann sofort erkennen, ob es sich um einen männlichen oder weiblichen Papagei handelt. Je nach Unterart werden die Papageien zwischen circa dreizig und vierzig Zentimeter groß. Die Lebenserwartung der Vögel liegt bei mehreren Jahrzehnten, wenn die Haltungsbedingungen optimal sind und sich die Tiere guter Gesundheit erfreuen. Deshalb sollte eine Anschaffung dieser Papageien wohl überlegt sein, denn es handelt sich um tierische Mitbewohner für einen langen Zeitraum.

Meerschweinchen gesund ernähren


Damit Meerschweinchen rundum fit bleiben, ist – neben genügend Auslauf und Bewegung – eine gesunde Ernährung für die kleinen Nager wichtig.

Vor allem benötigen Meerschweinchen Heu in ausreichender Menge. Das heißt, es sollte permanent Heu, vorzugsweise in einer Heuraufe, für die Meerschweinchen vorhanden sein. Durch die Heuraufe wird weitestgehend verhindert, daß das Heu durch Kot oder Urin der Tiere verunreinigt wird. Aus diesem Grund sollte das Heu auch nicht auf dem Käfigboden platziert werden – auch wenn es dort für die Tiere am bequemsten zu erreichen ist.

Ein weiterer wichtiger Nahrungsbestandteil ist Frischfutter. Zum Frischfutter, das für Meerschweinchen geeignet ist, zählen unter anderem Gras, Gurke, Karotten, Löwenzahn und Apfel. Als Futtermenge für ein erwachsenes Tier kann einhundert Gramm Frischfutter als Anhaltswert dienen. Die Frischfuttergaben sollten über den Tag verteilt gefüttert werden, so daß die Tiere nicht alles auf einem Mal auffressen. Außerdem ist zu beachten, daß alle Tiere etwas vom Futter abbekommen. Deshalb kann das Futter an verschiedenen Plätzen des Käfigs platziert werden. Frischfutterreste, die auch nach einigen Stunden noch nicht gefressen wurden, sollte aus dem Käfig entfernt werden, damit sie nicht im Käfig verfaulen. Salat und Kohl kann in zu großen Mengen Blähungen auslösen und ist deshalb sparsam zu füttern. Um die Tiere mit Vitamin C zu versorgen, ist roter Paprika gut geeignet. Welches Grünfutter favorisiert wird, scheint von Meerschweinchen zu Meerschweinchen unterschiedlich zu sein, wobei sich alle  Meerschweinchen für Löwenzahn und Gurke begeistern können.

Fertigfuttermischungen sind in vielen Fällen gar nicht oder nur in geringen Mengen erforderlich, weil sie sehr viele Nährstoffe enthalten und bei Überdosierung leicht Verfettung der Tiere eintreten kann. Viele Meerschweinchenhalter füttern deshalb höchstens einen Esslöffel Fertigfutter pro Tag und Tier.

Neben der Fütterung ist frisches Trinkwasser wichtig. Damit das Trinkwasser sauber bleibt, nutzen viele Meerschweinchenbesitzer Trinkflaschen, die ins Käfiggitter eingehängt werden und nicht – wie auf dem Boden stehende Trinknäpfe – umkippen oder verschmutzt werden können.

Brauchtum und Feiern zu Silvester und Neujahr


Wenn sich das alte Jahr verabschiedet und das neue Jahr Einzug hält, ist dies ein Grund zum Feiern. Silvester und Neujahr, sowie die damit in Verbindung stehenden Bräuche und Feiern, sollen hier näher betrachtet werden.

Zu beobachten ist, daß sich Bräuche auch in verhältnismäßig kurzen Zeiträumen verändern. Während es noch bis vor circa zwanzig Jahren in Schleswig-Holstein den Brauch gab, daß Kinder zu Silvester Rummelpott gelaufen sind, ist von diesem Brauchtum so gut wie nichts mehr übrig geblieben.

Alte Bräuche sterben aus und neue Bräuche, auch aus anderen Kulturräumen, werden übernommen. So wird inzwischen in Deutschland auch Halloween gefeiert. Der auf die alten Kelten zurückgehende Halloween-Brauch fällt dabei auf den einunddreizigsten Oktober, der der letzte Tag im alten keltischen Jahr war. Zu Halloween ziehen die Kinder dann von Haus zu Haus und erbitten Süßigkeiten, wobei eine Parallele zum ausgestorbenen Rummelpott-Brauch gesehen werden kann.

Wenn das Jahr ausklingt ist bei vielen Feiern – neben Musik und Tanz – Blei giessen angesagt, um einen (vermeintlichen) Blick in die Zukunft zu werfen. Als traditionelle Mahlzeit zu Silvester gibt es den Silvesterkarpfen. Alternativ ist auch das Raclette oder Fondue zu Silvester beliebt. Das alte Jahr klingt aus mit bunten Silvesterkugeln und Böllern. Am Neujahrstag geht es meistens ruhiger zu als an Silvester. Weil es sich beim Neujahrstag um einen offiziellen Feiertag handelt, sind die Geschäfte geschlossen. Viele Menschen nutzen den Neujahrstag, um auszuschlafen nach einer langen Silvesterfeier. Ruhige Aktivitäten, wie Spaziergänge oder Besuche von Theater oder Neujahrskonzerten, stehen auf dem Programm.

Es gibt auch heute noch Länder, an denen das Neujahrsfest nicht zum selben Datum wie unser Neujahrsfest gefeiert wird, das auf den gregorianischen Kalender basiert. Das chinesische und vietnamesische Neujahrsfest richtet sich nach dem chinesischen Kalender und wird 2014 erst am einunddreizigsten Januar gefeiert. Es findet nicht immer an ein und demselben Datum statt, sondern am zweiten Neumond, der auf die Wintersonnenwende folgt.

Tannenbaum schmuecken


In den meisten Haushalten gehört ein geschmückter Tannenbaum als ein fester Bestandteil zum Weihnachtsfest dazu. Damit der Tannenbaum zu Weihnachten individuell geschmückt wird, können Ideen der Familienmitglieder gesammelt werden.

Nichts ist langweiliger, als ein Tannenbaum, der jedes Jahr gleich aussieht und dem Tannenbaum des Vorjahres im Erscheinungsbild aufs Haar gleicht. Natürlich freut man sich, wenn jedes Jahr eine Tanne für das Weihnachtsfest bereitsteht. Es muß nicht immer bei der Art des Baumes variiert werden. Doch wenn es um den Schmuck des Tannenbaumes geht, sind ein paar Abwechselungen ganz willkommen. Wenn im Vorjahr ein Tannenbaum mit Lamettaschmuck und mit roten Christbaumkugeln über Weihnachten das Wohnzimmer geziert hat, dann sind im darauffolgenden Jahr weitere Ideen gefragt, um dem Weihnachtsbaum auch in diesem Jahr eine individuelle Note zu verleihen.

Verschiedene Variationen für den Schmuck des Tannenbaumes zu Weihnachten sind denkbar. Dabei kann bei der Beleuchtung angesetzt werden. Eine Lichterkette mit elektrischen Kerzen kann den Tannenbaum zieren, wenn Kinder oder Haustiere, die sich frei um den Tannenbaum herum bewegen, diese elektrische Beleuchtung erforderlich machen. Etwas größere Kinder, die schon die Gefahren von offenem Feuer oder Kerzen einschätzen können, ermöglichen einen Tannenbaum mit natürlichen Kerzen. Hierbei ist jedoch zu beachten, daß offene Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen sollten. Ob, beziehungsweise in welcher Häufigkeit, Lametta eingesetzt wird, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Denn oftmals wird das Lametta einmalig verwendet und dann entsorgt.

Es gibt Tannenbaumschmuck, der häufiger verwendet werden kann, und nach einigen Jahren der Lagerung erneut Verwendung findet. Hierzu zählen verschiedenfarbige Schleifen oder Girlanden, die um den Tannenbaum drapiert werden. Ebenso können Christbaumkugeln in unterschiedlichen Farbnuancen dem Tannenbaum ein individuelles Gesicht verleihen. Jahr für Jahr kann dadurch der Tannenbaum zu Weihnachten individuell gestaltet werden.

Weihnachtsschmuck basteln mit Kindern


Viele Kinder werden gerne kreativ und mögen Bastelarbeiten. In der Adventszeit bietet sich die Möglichkeit, zum Weihnachtsschmuck basteln mit Kindern.

Gestecke mit Tannengrün und Kerzen machen sich gut in der dunklen Jahreszeit. Es gibt keine feste Regel darüber, wie ein weihnachtliches Gesteck genau aussehen sollte. Um diese weihnachtliche Dekoration anzufertigen, werden als Unterlage beispielsweise eine Holzscheibe, ein Topf oder eine Schale benötigt. Außerdem gehören grüne Zweige wie Tannengrün, Buchsbaum- oder Thujaäste  in ein weihnachtliche Gesteck. Wer empfindliche Haut hat, sollte bei der Verarbeitung von Thuja und Buchsbaum Handschuhe anziehen, da diese Pflanzen bei Menschen mit leicht reizbarer Haut Ausschläge verursachen können. Damit die Zweige Halt bekommen, wird Basteldraht oder, was auch sehr praktisch ist, Steckschaum für Floristen verwendet. Eine große Kerze wird in der Mitte des Gestecks platziert. Als Dekorationselemente kommen kleine Weihnachtskugeln, Strohsterne oder getrocknete rote Beeren in Frage – auch hier kommt es auf den persönlichen Geschmack und Phantasie bei der Gestaltung an. Da die Herstellung von einem Weihnachtsgesteck keine herausragenden motorischen Fähigkeiten erfordert und der Zeitraum der Herstellung überschaubar ist, lassen sich auch bereits Kindergartenkinder für die erforderlichen Bastelarbeiten begeistern.

Als beliebter Weihnachtsschmuck wird auch der Adventskranz angesehen. Bei der Herstellung eines Adventskranzes werden Tannenzweige mit Hilfe von Basteldraht kreisförmig zusammengebunden. Einfacher ist es, die Tannenzweige an einem Kranzrohling zu befestigen, den es im Bastelgeschäft zu kaufen gibt. Traditionell werder vier Stumpenkerzen auf dem Weihnachtskranz befestigt, die nach und nach an den vier Adventssonntagen angezündet werden. Als Schmuckelemente kommen beispielsweise Tannenzapfen, getrocknete Orangenscheiben oder bunte Bänder in Frage, die am Adventskranz befestigt werden. Wichtig ist, daß Kinder nicht unbeaufsichtigt bleiben, wenn die Kerzen beim Adventsgesteck oder Adventskranz angezündet wurden.

Haustier als Weihnachtsgeschenk


Bei der Frage, ob ein Haustier als Weihnachtsgeschenk geeignet ist, scheiden sich in mancher Familie die Geister. Bevor ein Haustier zu Weihnachten als Geschenk unter den Tannenbaum kommt, sollte sich der Schenkende einige Gedanken machen.

Gegen das Verschenken eines Haustieres zu Weihnachten spricht, daß es sich bei dem Wunsch nach einem Haustier um eine vorübergehende Laune oder Präferrenz eines Kindes handeln kann. Dem spontanen Wunsch nach einem Haustier als Weihnachtsgeschenk steht gegenüber, daß Haustiere kontinuierlich versorgt werden müssen und in einigen Fällen ein hohes Lebensalter erreichen können. Ein achtjähriges Kind beispielsweise, das sich einen Hund wünscht, kann noch gar nicht abschätzen, wo und in welchen Lebensumständen es sich in zehn Jahren befinden wird. Wer kümmert sich um den Hund, wenn ein Ausbildungsplatz die ganztägige Anwesenheit erfordert oder ein Studium in einer fremden Stadt mit Aufenthalt im Studentenwohnheim plötzlich zur Realität wird? Ein vierzehnjähriges Kind, das sich ein Aquarium wünscht, kann die Situation und die sich daraus ergebenden Notwendigkeiten vielleicht schon besser abschätzen. Die Anschaffung eines Haustieres ist auch von räumlichen Gegebenheiten abhängig, denn nicht jede Behausung ist für jedes Haustier geeignet.

Da es sich bei dem Haustier um ein Lebewesen handelt, sollte es auf keinen Fall als Überraschungsgeschenk unter dem Tannenbaum landen. Die meisten Spielsachen und Bücher, die verschenkt werden, können ohne großen Aufwand umgetauscht werden. Der Umtausch eines Haustieres ist dagegen mit viel Streß und Aufregung für das Tier verbunden und sollte deshalb nach Möglichkeit vermieden werden. Damit es erst gar nicht soweit kommt, sollte bereits im Vorfeld abgeklärt werden, ob die Haltung des Haustieres auch auf längere Sicht durchführbar ist und ob die individuellen Gegebenheiten für die jeweilige Tierart passend sind. Wenn langfristig die nötigen Voraussetzungen für die Haustierhaltung vorliegen und es sich nicht um einen unbedachten Spontankauf handelt, dann kann ein Haustier als Weihnachtsgeschenk ein wertvolles Präsent sein.

Winterkleidung fuer Kinder


Kinder befinden sich ständig im Wachstum, Kleidung, die vor ein paar Monaten noch gepasst hat, wird schnell zu klein. Deshalb ist – meistens in jedem Jahr – die Beschaffung von Winterkleidung für Kinder erforderlich.

Doch Winterkleidung ist nicht gleich Winterkleidung. Säuglinge und Kleinkinder sind mit der Wahl der Kleidung durch die Eltern zufrieden, beziehungsweise sie können sich noch keine Gedanken über die Kleiderwahl machen. Wenn Kinder älter werden, wird es schwieriger, die richtige Winterkleidung für Kinder einzukaufen.

Um Streß zu vermeiden, sollten ältere Kinder dabei sein und sich ihre Winterkleidung weitestgehend selbst aussuchen können. Natürlich darf dabei ein vorher abgesteckter Kostenrahmen nicht gesprengt werden, damit der Kauf der Winterkleidung innerhalb des vorhandenen Budgets bleibt. Neben Farbe und Form der Winterkleidung spielen vor allem funktionelle Aspekte eine Rolle: Winterkleidung für Kinder soll in erster Linie im Winter warm halten. Als besonders vorteilhaft haben sich auch Materialien erwiesen, die atmungsaktiv sind und Wasser abweisen. Vor allem sollte Winterkleidung für Kinder frei von Schadstoffen sein – was leider nicht bei allen Materialien, die bei der Kleidungsherstellung verarbeitet werden, der Fall ist. Einen ersten Anhaltspunkt für schadstofffreie Kleidung können Gütesiegel sein, die auf einen bestimmten Qualitätsstandard in punkto Schadstofffreiheit hoffen lassen.

Im Alltag findet man schnell heraus, ob die Winterkleidung für Kinder den Anforderungen entspricht. Schneeanzüge sollten auch nach vielen Schlittenfahrten, Schneeballschlachten und Rutschpartien trocken bleiben. Handschuhe dürfen nicht nach der ersten Schneeballschlacht durchnässen. Spätestens wenn Kinder im Winter an der Bushaltestelle bei Schnee und Eis auf den Schulbus warten, zeigt es sich, ob sie sich bei der Wahl der Winterkleidung richtig entschieden haben. Nachdem die Wintergarderobe mit Bedacht gewählt und komplett ist, kann der Winter kommen.

Adventskalender selber basteln


Bald beginnt der Dezember mit seinen vorweihnachtlichen Bräuchen und Traditionen. In vielen Familien zählt hierzu auch der Adventskalender.

Adventskalender für Kinder können äußerlich sehr verschieden aussehen. Die gekauften Adventskalender bestehen oft aus Pappe mit unterschiedlichen weihnachtlichen Motiven. Sie enthalten vierundzwanzig Türen, von denen das erste Türchen am ersten Dezember zu öffnen ist. Hinter den Türen im Adventskalender befinden sich oftmals Süßigkeiten aus Schokolade. Für Kinder ist es deshalb ein besonderes Erlebnis, wenn der Adventskalender geöffnet werden darf. Um die Spannung zu erhöhen, werden die Türchen nicht der Reihe nach durchnummeriert, sondern bunt gemischt durcheinander angeordnet. Pro Tag darf eine Tür geöffnet werden. Am Heiligabend ist dann das Türchen mit der Nummer vierundzwanzig an der Reihe. Dahinter befindet sich meistens eine besondere Leckerei oder eine kleine Überraschung. Wenn alle Türen des Adventskalenders geöffnet wurden, dann steht Weihnachten vor der Tür.

Wer es individueller mag und gerne bastelt, kann den Adventskalender auch selbst herstellen. Besonders Kinder haben Spaß am vorweihnachtlichen Basteln. Beim Adventskalender selber basteln sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Es gibt selbstgebastelte Adventskalender, bei denen die Fächer für die einzelnen Tage aus der bunt beklebten Pappe von Haushaltsrollen bestehen. Die Pappe der Rollen wird dabei mit buntem Papier beklebt und an einer Seite verschlossen. Dann werden die vierundzwanzig Rollen nummeriert und mit Süßigkeiten befüllt. Zum Schluß werden die Rollen an Bändern aufgehängt, zum Beispiel an einer Leine. Besonders einfach herzustellen ist ein selbstgebastelter Adventskalender, bei dem sich die Süßigkeiten in Servietten mit Weihnachtsmotiven befinden. Dabei werden vierundzwanzig Weihnachtsservietten mit Naschis befüllt, nummeriert und zusammengebunden. Dann werden die Servietten an einen aus grüner Pappe ausgeschnittenen Weihnachtsbaum angeheftet. Wer keine Zeit oder Lust hat, um den Adventskalender komplett selbst herzustellen, greift auf Rohlinge aus dem Handel zurück, die selbst befüllt werden können.

Kekse backen mit Kindern


Selbstgebackene Kekse schmecken vielen Menschen immer noch am besten – das ist nicht nur bei Erwachsenen so, auch Kinder lieben Kekse aus dem eigenen Backofen.

Damit selbstgebackene Kekse zum geschmacklichen Erfolg werden, sollte von Anfang an auf hochwertige Zutaten geachten werden. Bei älteren Kindern bietet es sich an, den Teig für die Kekse komplett selbst herzustellen. Kleinere Kinder, die motorisch noch nicht so geschickt sind oder denen es an Ausdauer fehlt, können alternativ zum komplett selbst hergestellten Teig auch eine fertige Teigmischung nutzen. Je nach Art des Teiges werden Mehl, Butter Zucker, Eier, Milch, Backpulver – und eventuell noch weitere Zutaten – beötigt. Eine Prise Salz rundet den Geschmack ab und sollte auf keinen Fall fehlen.

Nun heißt es kneten. Der Teig wird manuell oder mit dem Mixer durchgeknetet, bis er eine feste und gleichmäßige Konsistenz hat. Einzelne Bestandteile des Kuchenteiges sollten jetzt in der Teigmasse nicht mehr zu erkennen sein. Beim Ausrollen des Teiges sind dann Geschick und Ausdauer gefragt. Der Teig für die Kekse sollte an allen Stellen möglichst gleich dick sein, damit die Kekse beim Backvorgang eine einheitliche Bräune haben. Wenn der Teig an einigen Stellen extrem dünn und an anderen Stellen extrem dick ist, kann es vorkommen, daß die dünnen Teigstücke schwarz werden, während die Kekse aus dicken Teigstücken noch fast roh sind. Wenn der Teig beim Ausrollen klebt, kann noch etwas Mehl auf den Teig gestreut werden.

Mit kleinen Formen werden jetzt Kekse aus der Teigmasse gestochen und auf das mit Backpapier belegte Blech gelegt. Wenn das Backblech für ein paar Minuten in den vorgeheizten Ofen geschoben wird, sollte bei kleineren Kindern ein Erwachsener in unmittelbarer Nähe sein, um das Geschehen am heißen Backofen aus nächster Nähe zu beobachten. Wenn die Kekse aus dem Ofen kommen, müssen sie einige Zeit abkühlen. Diese Zeit kann genutzt werden, um Puderzucker mit heißem Wasser für eine Glasur anzurühren. Alternativ kommt natürlich auch Schokoglasur in Frage. Die Glasur wird auf die Kekse aufgetragen und die Kekse können nach Belieben mit bunten Streuseln oder anderen essbaren Deko-Elementen garniert werden.

Babys motorische Entwicklung foerdern


Bei Neugeborenen ist es wichtig, daß Babys motorische Entwicklung gefördert wird. Hierbei sind Eltern und das gesamte Umfeld gefordert, damit sich das Baby altersgerecht entwickeln kann. Doch bis das Baby schließlich laufen lernt und sich selbständig fortbewegen kann, ist es ein langer Weg.

Einzelne Schritte in der motorischen Entwicklung müssen der Reihe nach erlernt werden. Viele Bewegungsabläufe, die das Baby innerhalb der ersten Lebensmonate erlernt, bauen aufeinander auf. Während der ersten Wochen, die das Baby auf der Welt ist, stehen Reflexe im Vordergrund, auf die das Baby willentlich keinen Einfluss nehmen kann. Nach und nach beginnt die Motorik, sich zu entwickeln. Das Baby ist im ersten Lebensmonat bereits in der Lage, seinen Kopf für kurze Zeit anzuheben. Aber erst wenn das Baby den Kopf unter Kontrolle hat, können Aktivitäten wie das Sitzen oder das Krabbeln erfolgen. Mit vier Monaten ist das Baby bereits in der Lage, nach Spielzeug zu greifen. Greifbewegungen können gefördert werden, indem das Baby gezielt mit Greifspielzeugen gefördert wird. Inzwischen kann sich das Baby um die eigene Achse drehen und durch diese Rollbewegung fortbewegen. Dann lernt das Baby sitzen. Mit einem halben Jahr können viele Babys ohne fremde Hilfe sitzen, ohne zur Seite wegzukippen. Dadurch nehmen sie ihre Umwelt besser wahr als noch vor einigen Wochen im liegen. Kurze Zeit später beginnt das Baby zu Robben und dann zu Krabbeln. Im Krabbelalter ist nichts mehr sicher vor dem Baby. Unfallquellen, zu denen auch weit herabhängende Tischdecken gehören, sollten aus der Reichweite des Babys entfernt werden. Krabbeln ist wichtig, damit das Baby sogenannte Überkreuzbewegungen lernt. Nachdem das Baby geschafft hat, sich zum Stehen hochzuziehen, beginnt es zu laufen. Dabei können die Zeiten, zu denen bestimmte motorische Techniken erlernt werden, stark schwanken. Schon bei den Babys gibt es Frühentwickler und Nachzügler. Durch aktive spielerische Unterstützung kann dem Baby die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten erleichtert werden.

Kakadus


Als Heimtiere sind Kakadus noch eher selten anzutreffen. Die anhänglichen Vögel benötigen viel Ausflug und Aufmerksamkeit und sollten paarweise gehalten werden.

Aus biologischer Sicht werden Kakadus den Papageien zugeordnet, obwohl die meisten Kakaduarten überwiegend einfarbig sind und nicht so bunt wie Aras oder Edelpapageien aussehen. Der Rosakakadu mit seinen rosa und grauen Federn gehört zu den farbenfrohesten Kakadus. Zu erkennen sind Kakadus an der gefiederten Haube, die sie aufstellen können, wenn sie aufgeregt sind.

Vor der Anschaffung von Kakadus sollten sich Tierfreunde darüber im Klaren sein, daß die Vögel zeitweise sehr laut sein können und Gefiederstaub absondern. Ebenso sind die Haltungskosten und der Aufwand an Platz und Zeit nicht zu unterschätzen.

Eine Haltung in einem kleinen Vogelkäfig ist nicht artgerecht, wenn Kakadus als Stubenvögel gehalten werden. Sie benötigen eine Voliere, in der sie sich bewegen können und in der es Möglichkeiten zum Klettern gibt. Außerdem ist es wichtig, daß die Vogelvoliere aus für den Kakadu verträglichem Material besteht damit sich der Vogel keine Zinkvergiftung zuzieht. Futternäpfe aus Edelstahl sind leicht zu reinigen und sollten dem Kakadu sowohl an der Voliere als auch am Freisitz angeboten werden.

Trotz einer ausreichend großen Zimmervoliere benötigt der Kakadu mehrere Stunden am Tag Freiflug. Je nach Art, kann ein ausgewachsener Kakadu sechzig Zentimeter und größer werden. Kleinere Kakaduarten bringen es immerhin noch auf rund dreizig Zentimeter im ausgewachsenen Zustand. Zu diesen kleineren Kakaduarten zählt beispielsweise der aus Indonesien stammende Goffin-Kakadu oder der Salomonen-Kakadu.

Damit die Vögel ausreichend Platz zum Fliegen haben, sollten während des Freifluges mögliche Unfallquellen aus dem Weg geräumt – beziehungsweise gesichert – werden, damit sich der Vogel nicht verletzt. Typische Unfallquellen sind halboffene Türen, auf die sich der Kakadu setzt und die ihn beim Schließen einquetschen können. Ebenso besteht die Möglichkeit, daß sich ein Vogel in der Gardine verheddert oder in ein freiliegendes Stromkabel beißt.

Die Ernährung der Kakadus sollte abwechslungsreich sein. Neben beispielsweise Pellet-Futter benötigt der Kakadu frisches Obst und unbehandelte Zweige zum Knabbern.

Drachen steigen lassen im Herbst


Im Herbst hat das Drachen steigen lassen Saison. Drachenbegeisterte lassen ihr Fluggerät auf weiten freien Flächen oder an den Küsten von Nordsee oder Ostsee steigen.

Früher haben Kinder ihren meistens rautenförmigen Drachen auf abgemähten Stoppelfeldern steigen lassen. Dieses Freizeitvergnügen ist längst nicht mehr nur auf Kinder und herbstliche Stoppelfelder beschränkt. Inzwischen finden immer mehr Erwachsene Gefallen an dem Drachen und den damit verbundenen Outdoor-Aktivitäten. Weil an der Küste von Nordsee und Ostsee keine Bäume im Weg stehen und es dort oft windiger als landeinwärts ist, zieht es viele Drachenfans an die Küsten. Der breite Sandstrand bei Sankt Peter-Ording an der Nordsee oder die Ostseeinsel Fehmarn sind beliebte Reviere, an denen Drachenpiloten mit ihren Flugobjekten anzutreffen sind.

Dabei kann es – je nach Art des Drachens – einiges Geschick erfordern, bis sich das Fluggerät in die Höhe begibt. Im Handel werden Drachen für verschiedene Windstärken angeboten, so daß es Drachenmodelle sowohl für Starkwind als auch für schwächeren Wind gibt. Es gibt phantasievoll gestaltete Drachen, die Raben, Flugsaurier oder bunte Märchenfiguren darstellen und sich vor allem an Kinder wenden, die den Drachen als Spielgerät nutzen möchten.

Um die Unfallgefahr beim Drachen steigen lassen zu minimieren, ist darauf zu achten, daß sich keine Stromleitungen in der Nähe befinden. Personen dürfen nicht durch herabstürzende Drachen oder straff gespannte Drachenleinen gefährdet werden. Bei einem aufkommenden Gewitter sollte der Drachen sofort vom Himmel genommen werden.

Erwachsene interessieren sich häufig für den Drachen als Sportgerät. Lenkdrachen bieten die Möglichkeit, Einfluß auf die Flugbahn des Drachens zu nehmen. In Abhängigkeit von Wind und Windböen kann der Drachenpilot kleine Kunststücke mit dem Drachen einüben. Dies erfordert Übung und Ausdauer. Lenkdrachen haben meistens zwei, bei einigen Modellen auch drei oder vier, Leinen. Geübte Drachenpiloten können mit ihren Flugobjekten Loopings fliegen und die Route des Drachens steuern.

Hundesport


Beim Hundesport geht es vor allem darum, daß der Hund sich entsprechend seinen  Fähigkeiten sportlich und artgerecht bewegt. Mensch und Hund sind dabei ein Team.

Durch artgerechte sportliche Betätigung des Hundes kann Unterforderung und Langeweile des Tieres verhindert werden. Die Lernfähigkeit des Hundes und seine körperliche Ausdauer werden trainiert. Dabei ist wichtig, daß der Hund Spaß am Hundesport hat und nicht allein ein allzu ehrgeiziger Hundebesitzer die Triebfeder für die Ausübung des Trainings ist. Bei Hundesportveranstaltungen wird in der Regel vorausgesetzt, daß der Hund Grundgehorsam sicher beherrscht, verträglich ist und keine ansteckenden Krankheiten hat.

Je nach Hunderasse und individuellen Fähigkeiten des Hundes, beziehungsweise des Hund-Mensch-Teams, kommen verschiedene Hundesportarten in Frage. Zu den bekanntesten Hundesportarten zählt Agility. Hierbei ist sowohl Schnelligkeit als auch Geschicklichkeit gefragt. Der Hund wird vom Hundeführer durch eine Zone mit Hindernissen gelotst und hat diese möglichst schnell und fehlerfrei zu bewältigen. Zu den aufgebauten Hindernissen zählen unter anderem Wippe, Sprungring und Slalomstrecke. Agility ist besonders für flinke Hunde geeignet, die körperlich voll belastbar sind und keine Erkrankungen des Bewegungsapparates haben. Als Hundesport, der den Geruchssinn trainiert, kann die Fährtenarbeit angesehen werden. Dabei folgt der Hund einer vom Fährtenleger gelegten Spur und erschnüffelt deren Verlauf. Je nachdem, wie sicher ein Hund die Fährtenarbeit beherrscht, kann der zeitliche Abstand zwischen dem Auslegen der Fährte und dem Verfolgen der Spur durch den Hund variiert werden. Je älter die Fährte ist, desto höher ist tendenziell der Schwierigkeitsgrad für den Hund. Zu den etwas ausgefalleneren Hundesportarten zählt das Hunde-Frisbee, bei dem der Hund eine Wurfscheibe mit dem Maul auffängt. Dabei sollte beachtet werden, daß die Frisbee-Scheibe für den Einsatz beim Hundesport geeignet ist, und der Hund sich daran nicht verletzen kann. Geeignet für nur einige Hunderassen sind Schlittenhunderennen oder Windhunderennen.

Laterne laufen


Im Herbst wird es schneller dunkel. Laterne laufen ist angesagt im Herbst, wenn die Tage kürzer werden.

Das Laterne laufen ist bei Familien mit Kindern beliebt. Im Herbst wird es schneller dunkel und am Abend ist helles Licht gefragt. Die Tradition des Laterne laufens trägt dem Rechnung. Laterne laufen ist besonders im September oder Oktober verbreitet. Dabei kommen gekaufte oder selbst gebastelte Laternen zum Einsatz.

Besonders reizvoll sind selbst gebastelte Laternen. Mit Hilfe von Papier, Farbstiften, Kleber und einem Windlicht können Kinder Laternen selber basteln. Der Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Wichtig beim Basteln der Laternen ist, daß die Laternen möglichst sicher sind und auch im Alltagsgebrauch kein Feuer fangen. Erwachsene sollten deshalb den Kindern beim Basteln von Laternen hilfreich zur Seite stehen, damit die Laterne auch in der Lage ist, ihren Zweck zuverlässig zu erfüllen.

Laterne laufen kann innerhalb der Familie oder auch inmitten der Dorfgemeinschaft vonstatten gehen.  Während das Laterne laufen innerhalb der Familie relativ frei von Regeln und Gesetzmäßigkeiten abläuft, ist das Laterne laufen innerhalb der Dorfgemeinschaft, beziehungsweise in einer Gruppe, meistens bestimmten Gesetzmäßigkeiten unterworfen. Wenn Laterne laufen offiziell geplant wird, dann ist meistens ein Spielmannszug zugegen, der die Teilnehmer mit mehr oder weniger erbaulichen Klängen erfreut. Der Freude der Kinder tut dies zumeist keinen Abbruch. Sie freuen sich in der Regel an den selbst gebastetelten oder neu gekauften Laternen und wollen diese fröhlich leuchtend präsentieren. Wenn der Laternenzug das Dorf durchquert  hat, werden Speise und Getränke für die Teilnehmer am Umzug feil geboten. Laternenfans, denen diese Umzüge zu offiziell und organisiert erscheinen, organisieren private Touren zum Laterne laufen. In diesem Fall wird auf Blasmusik zu abendlicher Stunde verzichtet und der mehr beschauliche und private Aspekt des abendlichen Laterne laufens wird in den Vordergrund gerückt.

Wenn Babys laufen lernen


Viele Babys können schon im Alter von einem Jahr laufen. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg, denn laufen lernen ist Schwerstarbeit für das Baby.

Einige Babys lernen früh laufen und sind im Einzelfall dann schon im Alter von neun oder zehn Monaten auf den eigenen Füßen unterwegs. Es ist aber auch nicht ungewöhnlich, wenn Babys länger als ein Jahr brauchen, um die ersten eigenen Schritte zu unternehmen. Im Alter von eineinviertel Jahren haben es aber die meisten Babys geschafft und können die ersten Schritte gehen. Eltern können wichtige Hilfestellung beim laufen lernen leisten. Wichtig dabei ist, das für das Baby richtige Maß an Ansporn und Unterstützung zu finden.

Zunächst wird das Baby versuchen, sich an Gegenständen oder den Händen der Eltern hochzuziehen. Wenn es dann gelernt hat, auf zunächst noch wackeligen Beinen zu stehen, dann ist schon viel gewonnen. Die Beinmuskulatur wird trainiert und das Baby lernt, wie das Gleichgewicht gehalten wird. Die ersten eigenen Schritte unternimmt das Baby an der Hand der Eltern. Dabei sollte das Baby nicht mit zu langen oder unebenen Strecken überfordert werden. Auf dem Boden liegende Gegenstände, die leicht zu Stolperfallen werden können, sollten entfernt werden. Beim laufen lernen ist außerdem Kontinuität wichtig. Wenn Eltern spielerisch mit dem Baby jeden Tag eine viertel Stunde üben, wird der Lernerfolg besser sein, als wenn sie nur einmal in der Woche für ein oder zwei Stunden das Laufen trainieren. Erfolgserlebnisse sind wichtig beim laufen lernen. Deshalb sollten Eltern mit Lob nicht sparen und das Baby über positive Anreize zum Laufen motivieren. Als Anreiz kann beispielsweise ein Stofftier in einiger Entfernung abgelegt werden und das Baby wird aufgefordert, dort hinzulaufen und sein Stofftier zu holen. Solange das Baby noch unsicher auf den Beinen ist, wird es versuchen, mit den Armen das Gleichgewicht auszubalancieren. Während dieser Phase sollte das Baby nur auf weichem Untergrund wie Teppich oder Rasen laufen, um die Verletzungsgefahr zu reduzieren.

Eigenes Haustier fuer Kinder


Viele Kinder wünschen sich ein eigenes Haustier. Eltern überlegen, ob sie diesen Wunsch erfüllen können.

Das eigene Haustier für Kinder kann aus pädagogischer Sicht durchaus sinnvoll sein. Kinder lernen, daß das Haustier gefüttert werden muß und daß die Hege und Pflege des Haustieres Zeit und Geduld in Anspruch nimmt. Durch ein eigenes Haustier übernehmen Kinder die (Mit-)Verantwortung für ein ihnen anvertrautes Lebewesen. Dies kann sich positiv auf die Entwicklung des Kindes auswirken. Kinder lernen spielerisch, daß sie Verantwortung übernehmen können und daß sie Erfolgserlebnisse haben, wenn das Haustier sich an seine Menschen gewöhnt und nach und nach zahm wird. Wichtig ist, daß die Eltern ihr Kind und das Haustier im Auge behalten und eingreifen können, wenn eine Situation für das Kind alleine nicht mehr zu bewältigen ist. Das kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn der übermütige Junghund an der Leine zieht, und das Kind ihn nicht alleine halten kann.

Bevor ein eigenes Haustier für das Kind angeschafft wird, sollte abgeklärt werden, ob die räumliche Situation für das jeweilige Haustier geeignet ist. In einigen Mietswohnungen ist Haustierhaltung nur eingeschränkt erlaubt. Während die meisten Vermieter nichts gegen die Haltung von kleinen und ruhigen Tieren wie Hamster oder Goldfisch haben, kann die Haltung einer Dogge aus Vermietersicht schon eher problematisch werden. Außerdem sollte die Zeit, die die Haustierhaltung in Anspruch nimmt, nicht unterschätzt werden. Wenn die Kinder in der Schule sind oder später eine Ausbildung machen, können sie sich in dieser Zeit nicht um das Haustier kümmern. Auch dies sollte vor der Anschaffung geklärt werden. Durch die hohe Lebenserwartung einiger Haustiere handelt es sich um ein Langzeitprojekt. Einige Papageienarten können beispielsweise bis zu siebzig Jahre alt werden. Eltern sollten sich darüber im Klaren sein, daß sie diejenigen sind, die einspringen, wenn sich die Kinder aus irgendwelchen Gründen nicht selbst um ihr Haustier kümmern können.

Jugendliche und Berufswahl


Spätestens wenn ein Ende der Schulzeit in Sicht ist, machen sich Jugendliche Gedanken zur Berufswahl.  Dabei haben die wenigsten Jugendlichen von Anfang an einen Traumberuf vor Augen, den sie Zeit ihres Lebens erlernen wollten.

Wer bereits seinen Traumberuf gefunden hat, benötigt „nur“ noch einen geeigneten Ausbildungsplatz und kann zeitig mit der Suche danach beginnen. Je nach Region und Ausbildungsberuf kann aber auch das eine echte Herausforderung sein. Neben Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen – auch nach mehreren Absagen darf man nicht aufgeben – ist vor allem Flexibilität gefragt. Dabei können Jugendliche, die die Berufsausbildung in ihrem Traumberuf vor Ort nicht absolvieren können, auf Alternativen zurückgreifen. Als Alternative kommt beispielsweise ein weiter ausgedehnter Suchradius in Frage oder das Ausweichen auf einen verwandten Beruf, der dem Wunschberuf möglichst ähnlich ist. Im späteren Erwerbsleben ist es in vielen Branchen durchaus unüblich, daß bestimmte Aufgaben von Absolventen mit ähnlichen Zugangsberufen ausgeübt werden können. Wer also nicht passgenau seinen Traumberuf erlernt, kann unter günstigen Umständen im späteren Berufsleben in seinen Traumberuf im Sinne eines Erwerbsberufes hineinrutschen.

Jugendliche, die noch unsicher sind, welcher Beruf für sie in Frage kommt, haben mehrere Möglichkeiten, den passenden Ausbildungsberuf zu finden. Neben der klassischen Berufsberatung der Arbeitsagenturen gibt es an den meisten Schulen die Möglichkeit oder sogar Pflicht, ein Praktikum in einem Betrieb zu absolvieren. Während des Praktikums können Jugendliche erste Einblicke in bestimmte Berufe und den Arbeitsalltag bekommen. Darüber hinaus können natürlich auch privat organisierte Praktika in den Schulferien absolviert werden, die zusätzliche Einblicke in die Arbeitswelt und  weitere Berufe ermöglichen. Eignungstests und vorhandene Begabungen und Interessen können ebenfalls Hinweise auf mögliche Ausbildungsberufe liefern, die zu dem Jugendlichen passen könnten. Ein weiterer Aspekt bei der Berufswahl Jugendlicher kann der prognostizierte Bedarf an bestimmten Fachkräften sein. So wird beispielsweise mit vermehrtem Bedarf an Altenpflegekräften oder Absolventen der sogenannten MINT-Berufe gerechnet.

Baden als Bestandteil der Babypflege


Das Baden ist ein wichtiger Bestandteil der Babypflege. Mit dem Baden des Babys sollten Eltern ab ungefähr der sechsten Lebenswoche beginnen, nach kompletter Abheilung des Nabels. Das Baby kann dann vorsichtig an das erfrischende Nass gewöhnen werden.

Bei der Vorbereitung des Babybades gibt es einiges zu beachten, damit sich das Baby während des Bades wohl fühlt. Zunächst ist die Wassertemperatur für das Bad des Babys wichtig. Am günstigsten ist die Wassertemperatur, wenn sie sich bei circa siebenunddreizig Grad bewegt, was in etwa der Körpertemperatur entspricht. Bei deutlich niedrigeren Temperaturen friert das Baby, was zu Erkältungen führen kann. Wenn das Wasser zu heiß ist, kann sich das Baby verbrühen. Man sollte sich vor Augen halten, daß die Haut des Babys sehr viel empfindlicher ist als die Erwachsenenhaut. Auch bei Badezusätzen ist es wichtig, daß diese hautverträglich sind. Die Haut des Babys sollte geschont werden, Austrocknung ist unbedingt zu vermeiden, damit die Haut nicht spröde und rissig wird. Besonders beliebt bei Eltern sind deshalb die Badezusätze von Herstellern, die Naturkosmetik anbieten oder von Produzenten, deren Produkte zumindest von unabhängigen Instituten auf die Hautverträglichkeit und Unbedenklichkeit überprüft wurden.

Entscheidend ist auch der Ort, an dem das Baby gebadet wird. Die Raumluft sollte an die Temperatur des Badewasers angepasst sein und Zugluft ist zu vermeiden. Außerdem sollte die Umgebung ruhig und stressfrei sein, damit das Bad auf das Baby entspannend wirkt. Anfangs muß der Babykopf noch gestützt werden, damit er nicht unter Wasser gerät. Eltern dürfen das Baby während des Badens nicht allein lassen, auch dann nicht, wenn es schon älter ist. Je nach Alter des Babys kommen für das Bad das Waschbecken, Badeeimer oder eine spezielle Babybadewanne in Frage. Bei fiebrigen Erkrankungen oder unmittelbar nach einer Impfung sollte man mit dem Bad aussetzen, damit das kindliche Immunsystem nicht überstrapaziert wird. Während der ersten Monate im Leben des Babys baden die meisten Eltern ihren Nachwuchs jeden zweiten oder dritten Tag. Im Krabbelalter kann das Bad bei gesunden Kindern mit unempfindlicher Haut dann auch täglich stattfinden.

Baby richtig wickeln


Um ein Baby richtig wickeln zu können, gehört neben einer Portion Geschick vor allem eine passende Windel dazu. Dabei unterscheidet man zwischen Einmalwindeln und Stoffwindeln.

Das richtige Wickeln des Babys ist ein wichtiger Bestandteil der Babypflege. Denn nur ein Baby, das sich in seinen Windeln wohlfühlt, ist ein zufriedenes Baby. Ob sich die Eltern dabei für Stoffwindeln oder eher für die praktischen Einmalwindeln entscheiden, ist Ansichtssache. Es gibt Punkte, die für oder auch gegen die unterschiedlichen Produkte sprechen. In der Regel ist das Wickeln mit Einmalwindeln weniger zeitaufwändig als das Wickeln mit Stoffwindeln. Auch sparen Eltern, die sich für das Wickeln mit Einmalwindeln entscheiden, die laufend anfallenden Strom- und Wasserkosten, die durch das Waschen der Windeln entstehen. Für Befürworter von Stoffwindeln gibt es aber auch bei fehlendem Wäschetrockner oder fehlenden Aufhängemöglichkeiten in manchen Städten eine Lösung. Windeldienste übernehmen die Reinigung der Windeln und entlasten so die Eltern, indem gebrauchte Windeln gegen gereinigte ausgetauscht werden. Ob nun Stoffwindeln oder Wegwerfwindeln umweltfreundlicher sind, muß jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist vor allem, daß sowohl das Baby als auch die Eltern mit den gewählten Windeln gut zurechtkommen.

Neben der Art der Windel ist auch die Windelgröße entscheidend. Bereits für Frühchen ab zwei Kilogramm werden standardisierte Windeln angeboten. Für Kinder im Kindergartenalter, die nachts noch nicht durchgängig trocken sind, gibt es Pants, die die Kinder vor dem Zubettgehen überziehen können. In welchem Umfang Babyprodukte wie Cremes, Puder und Babyöl eingesetzt werden, ist sehr unterschiedlich.

Beim Baby sollte die Windel nach jedem Stuhlgang gewechselt werden. Viele Eltern wechseln die Windel regelmäßig, nachdem sie das Baby gefüttert haben, spätestens jedoch alle fünf bis sechs Stunden. Eine sorgfältige vorherige Reinigung des Babypopos ist wichtig, damit es nicht zu wunden Stellen an der empfindlichen Babyhaut kommt. Dabei hat sich allerdings die Meinung gebildet, daß das Baby zum Windelnwechseln nicht in der Nachtruhe gestört werden sollte.

Betriebspraktikum


Schüler brauchen nicht nur theoretisches Wissen, sonders auch erste Eindrücke vom Berufsalltag, damit der Start ins Arbeitsleben leichter fällt. Einen ersten Einblick hierzu bietet das Betriebspraktikum.

An den meisten weiterführenden Schulen haben die Schüler die Möglichkeit, ein mehrtägiges Betriebspraktikum zu absolvieren. Dieses Praktikum findet in der achten, neunten oder zehnten Klasse statt. An einigen Schulen werden auch mehrere Betriebspraktika absolviert. Manche Gymnasien oder Fachoberschulen bieten Betriebspraktika dagegen ab der elften Klasse an.

Durch das Betriebspraktikum können Schülerinnen und Schüler in einen Beruf hineinschnuppern, für den sie sich interessieren. Oftmals stellen sie dabei fest, daß der Berufsalltag sich nicht mit den Vorstellungen deckt, die sie ursprünglich von dem Berufsbild hatten. Dies kann viele Gründe haben. Denn ein und derselbe Beruf kann sich bereits in verschiedenen Firmen ganz unterschiedlich darstellen. Während in einem Betrieb die kaufmännische Komponente eines Berufes überwiegt, wird in einer zweiten Firma beispielsweise auf handwerkliche Aspekte eines Berufes Wert gelegt. So gesehen sollte bei der Wahl eines Praktikumsplatzes nicht nur der Beruf, sondern auch die Firma selbst und deren Schwerpunkte beachtet werden. Des weiteren sind während des Betriebspraktikums die Jugendarbeitsschutzvorschriften zu beachten, wenn das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet ist. Ebenso ist wichtig, daß der Praktikumsbetrieb gut erreicht werden kann, zum Beispiel durch öffentliche Verkehrsmittel.

Wenn es in einer Schule üblich ist, daß mehr als ein Betriebspraktikum absolviert wird, können Schüler die Praktika nutzen, um verschiedene Branchen kennenzulernen. Unter strategischen Gesichtspunkten ist es sinnvoll, sich dabei Betriebe auszusuchen, die auch Ausbildungsplätze anbieten. Im Idealfall passen Praktikant und Firma gut zusammen, und es kann nach dem Schulabschluß eine Berufsausbildung im Praktikumsbetrieb absolviert werden.

Vokabeln lernen


Früher haben Kinder in der Schule ab der fünften Klasse die erste Fremdsprache gelernt. Vokabeln lernen war somit erst in der weiterführenden Schule angesagt. Heutzutage wird die englische Sprache bereits Drittklässlern als offizielles Unterrichtsfach vermittelt. Das Lernen von Vokabeln gehört deshalb in der Grundschule bereits zum Pflichtprogramm.

Viele Grundschulkinder fangen beim Erlernen der englischen Sprache nicht bei Null an. Durch das Hören englischsprachiger Musik oder durch die zahlreichen Anglizismen, die sich mittlerweile eingebürgert haben, ist der Klang des Englischen bereits vertraut. Trotzdem ist es anfangs ungewohnt, wenn der Lehrer seine Schulklasse in einer fremden Sprache begrüßt und wenn Worte und Buchstaben plötzlich anders ausgesprochen werden, als die Kinder es von der eigenen Sprache her kennen.

Damit der Wortschatz kontinuierlich erweitert wird, müssen Vokabeln gelernt werden. Hilfreich ist es, wenn die Vokabeln in ein Vokabelheft geschrieben werden. Durch das Abschreiben prägen sich die Lernwörter besser ein, als wenn sie nur gelesen würden. Es gibt Kinder, die sehr schnell Vokabeln lernen und eine große Sprachbegabung besitzen. Doch nicht jedes Kind besitzt diese Gabe – und dann hilft nur eins: Lernen, lernen und nochmals lernen, bis sich die vielen Fremdwörter endlich eingeprägt haben.

Wichtig ist, daß die Vokabeln portionsweise und regelmäßig eingeübt werden. Es macht dagegen wenig Sinn, eine große Anzahl Vokabeln einmal in der Woche zu üben. Kinder, die beispielsweise jeden Tag 10 oder 12 Vokabeln lernen, haben regelmäßig ein Erfolgserlebnis, wenn sie die Fremdwörter sicher beherrschen. Hilfreich kann es sein, wenn besonders schwierige Vokabeln auf Kärtchen geschrieben werden. Die Begriffe auf den Kärtchen werden regelmäßig, beispielsweise von den Eltern, abgefragt. Erst wenn die Fremdwörter sicher sitzen, werden die Kärtchen beiseite gelegt. Nach und nach werden es immer weniger Kärtchen mit unbekannten Fremdwörtern, die noch gelernt werden müssen, – das spornt an.

Der ideale Badesee


Für die Familie mit Haustier kann das Wochenende wunderbar entspannend sein, wenn im Sommer das Wetter mitspielt und wenn die freie Zeit an einem Badesee verbracht werden kann.

Doch wie sieht er aus, der ideale Badesee, an dem sich die Familie mit Haustier entspannen kann? Zunächst einmal sollte ein See, der im Sommer zum Baden und im Winter zum Schlittschuhlaufen geeignet ist, sich in der Nähe des Wohnsitzes befinden. Eine zu lange Anfahrt zum Badesee würde den Erholungswert schmälern. Denn nicht jeder Haushalt verfügt über ein Auto mit Klimaanlage. Und gerade im Hochsommer ist es dann wichtig, daß die Anfahrtswege nicht zu lang sind. Eine gute Wasserqualität ist eine weitere Voraussetzung. Außerdem sollten am See Haustiere erlaubt sein, damit beispielsweise der Hund nicht den ganzen Tag über alleine zuhause bleiben muß, während sich die Familienmitglieder am Strand des Badesees vergnügen. Eine Unterbringung des Vierbeiners im Auto ist bei hohen Außentemperaturen indiskutabel, weil sich der Innenraum des Fahrzeugs über einen längeren Zeitraum für den Hund unzumutbar aufheizt.

Weiterhin ist es wichtig, daß am Badesee Schattenplätze verfügbar sind. Denn der längere Aufenthalt im Freien bringt es mit sich, daß bei dauernder Sonneneinstrahlung das Sonnenbrandrisiko steigt. Durch einen ausreichenden Sonnenschutz (Schattenplatz und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor) kann die Gefahr eines Sonnenbrandes eingedämmt werden.

Der Strand am Badesee sollte flach abfallen und nur wenige Steine enthalten. Im Idealfall verfügt der Strand am See über eine Abgrenzung, die die Nichtschwimmerzone von der Schwimmerzone trennt. So können auch kleinere Kinder gefahrlos baden – natürlich ist eine Beaufsichtigung auch im Nichtschwimmerbereich erforderlich.

An einer öffentlichen Badestelle sind meistens Toiletten und manchmal auch Vorrichtungen zum Wickeln von Babys vorhanden. Ob an einem Badestrand ein Bistro oder ein Restaurant vorhanden sein sollten, darüber gehen die Meinungen auseinander, denn ein Picknick im Freien bei gutem Wetter bietet sich an.

Schuelerjobs


Um das Taschengeld aufzubessern und mehr finanziellen Freiraum zu haben, ergreifen manche Schüler einen Schülerjob. Daneben bieten Schülerjobs auch erste Einblicke in die Arbeitswelt.

Zu Beachten ist, daß Schülerjobs erst ab einem bestimmten Alter und dann auch nur in bestimmtem zeitlichen Umfang ausgeübt werden dürfen. Für Schüler, die noch keine dreizehn Jahre alt sind, sind Schülerjobs erst einmal nicht erlaubt. Wer als Schüler bereits dreizehn Jahre alt ist und das Taschengeld etwas aufbessern möchte, kann in geringem zeitlichen Umfang einfache Arbeiten als Schülerjob ausführen. Dabei sollten zwei Stunden täglich nicht überschritten werden, bei einfachen Arbeiten in der Landwirtschaft sind in der Regel drei Stunden Arbeit erlaubt. Die Zustimmung der Eltern ist hierfür zwingend erforderlich. Ältere Schüler, die mindestens fünftzehn Jahre alt sind, dürfen länger arbeiten und können auch Ferienjobs für bis zu vier Wochen im Jahr annehmen. Bis sie achtzehn Jahre alt sind, unterliegen aber auch ältere Schüler bei der Ausübung von Schülerjobs noch dem Jugendarbeitsschutzgesetz.  

Wichtig ist, daß durch den Job zur Aufbesserung des Taschengeldes die schulische Leistung nicht beeinträchtigt wird. Schule und Hausaufgaben dürfen durch Schülerjobs nicht zu kurz kommen. Bestimmte Arbeiten dürfen von Schülern nicht durchgeführt werden. Hierzu zählt beispielsweise Nachtarbeit, Arbeit mit gefährlichen Maschinen und einer vorhandenen Verletzungsgefahr oder Fabrikarbeit mit Akkordlohn.

Zu den beliebtesten Schülerjobs zählt zum Beispiel die Tätigkeit als Babysitter / Babysitterin oder als Zeitungsausträger / Zeitungsausträgerin. Das Ausführen von gut leinenführigen Hunden oder die Mithilfe bei leichten Arbeiten in Haus und Garten wird teilweise auch als Schülerjob angeboten. Wer es mit dem Schülerjob nicht übertreibt, hat auch noch genügend Zeit für Schule, Familie und Freizeit. Der Schüler profitiert nicht nur in finanzieller Hinsicht vom Schülerjob, sondern kann auch bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz oder Praktikumsplatz den Schülerjob als erste Praxiserfahrung im Berufsleben erwähnen.

Familie mit Haustier am Strand


Im Sommer ist für die Familie mit Haustier ein Tag am Strand eine beliebte Form der Erholung. Wer in der Nähe von Nordsee oder Ostsee wohnt, sollte sich diese Möglichkeit der Entspannung – und sei es nur für einen Tag am Wochenende – nicht entgehen lassen.

Ob für eine Familie mit Haustier ein Tag am Strand der Nordsee oder Ostsee erholsam wird oder nicht, kann sich schon bei den Vorbereitungen abzeichnen. Für einen Ausflug an die Nordsee sollte vorab festgestellt werden, wann dort am Ausflugstag Ebbe oder Flut stattfinden. Wenn das Baden im Meer beim Strandausflug nicht im Vordergrund steht, kann auch eine Wattwanderung seine Reize haben. Besonders Kinder können sich für Wattwanderungen und den schlammigen Untergrund mit den vielen Kleinstlebewesen, Muscheln und Wattwürmern begeistern.

Dann gibt es noch die Wahl zwischen einem Strand mit Sand und einem mit Gras bewachsenen Strand, wie er an der Nordsee des öfteren anzutreffen ist. An der Ostsee hingegen gibt es fast nur Sandstrände.

Kleinere Kinder benötigen am Strand einen Sonnenschutz mit besonders hohem Lichtschutzfaktor. Und auch Erwachsene mit empfindlicher Haut oder nicht vorgebräunter Haut sollten auf das Eincremen oder Einsprühen mit einem Sonnenschutzmittel nicht verzichten.

Wenn eine Familie mit Haustier einen Tag am Strand verbringen möchte, insbesondere wenn es sich bei dem Tier um einen Hund handelt, sollte dies an einem ausgewiesenen Hundestrand geschehen. Außerhalb der Saisonzeiten wird die Mitnahme eines Hundes an den Strand eher moderat gesehen und viele Hundebesitzer gehen im Herbst oder im Frühjahr mit ihrem Vierbeiner am Strand spazieren, wenn dies an diesem Strandabschnitt nicht ausdrücklich unerwünscht ist. Im Sommer, wenn der Strand voll mit Badegästen gefüllt ist, fühlen sich Hundebesitzer am Hundestrand besser aufgehoben. Die Hunde können umhertollen und toben, ohne daß sich Badegäste dadurch gestört fühlen. Natürlich ist auch hier gegenseitige Rücksichtnahme wichtig, damit der Tag am Strand für alle Beteiligten in guter Erinnerung bleibt.

Wellensittich Krankheiten


Ein Besitzer von Wellensittichen freut sich, wenn seine Vögel gesund sind. Dennoch kann es vorkommen, daß auch bei guten Haltungsbedingungen einmal ein Wellensittich krank wird.

Deshalb ist es wichtig, daß Halter von Wellensittichen ihre Vögel gut beobachten, um rechtzeitig auf Anzeichen von Krankheiten beim Wellensittich reagieren zu können. Ein gesunder Vogel ist munter, er frißt und nimmt Anteil an seiner Umgebung. Beim Freiflug ist ein gesunder Wellensittich aktiv und sitzt nicht passiv und träge herum. Wenn sich ein Welli den ganzen Tag über aufplustert, nur träge auf seiner Stange sitzt, nicht vor sich hin zwitschert, und nichts um sich herum wahrnimmt, dann kann dies ein Anzeichen für eine Vogelkrankheit sein. Gesunde Wellensittiche sind neugierig und kommunizieren mit ihren tierischen Artgenossen und ihren menschlichen Bezugspersonen.

Um eine Erkrankung beim Wellensittich rechtzeitig zu erkennen, sollten die Tiere gut beobachtet werden, denn eine sorgfältige Pflege und Betrachtung der Tiere hilft, eine zeitnahe Behandlung der Erkrankung einzuleiten. Öfter vorkommende Erkrankungen bei Wellensittichen sind zum Beispiel Durchfall oder Bindehautentzündungen. Ebenso ist der Befall von Grabmilben beim Wellensittich möglich. In jedem Fall sollte dabei ein erkrankter Wellensittich dem Tierarzt vorgestellt werden. So wird sichergestellt, daß die Krankheit bei dem erkrankten Tier vom Facharzt richtig diagnostiziert wird, und daß eine wirksame Therapie für den erkrankten Vogel so schnell wie möglich eingeleitet werden kann. Dadurch wird auch vermieden, daß Wellensittiche im selben Käfig oder in derselben Voliere mit angesteckt werden.

Bei einigen Erkrankungen der Wellensittiche, wie zum Beispiel dem Befall mit Grabmilben, ist es erforderlich, daß alle Wellensittiche im selben Käfig oder in derselben Voliere mit Medikamenten behandelt werden. Denn manchmal können Wellensittiche Krankheiten übertragen, ohne daß sie selbst Symptome der Krankheit zeigen. Durch eine Behandlung aller Vögel wird dann sichergestellt, daß die Krankheit nicht nur bei einem Wellensittich, sondern bei allen betroffenen Vögeln ausgerottet wird.

Bewegliche Ferientage


Auch außerhalb der Schulferien und der Wochenenden gibt es Tage, an denen keine Schulpflicht besteht. Bewegliche Ferientage sind deshalb bei den Schülern als kurze Auszeit beliebt.

Doch nicht alle Bundesländer nutzen die Regelung der beweglichen Ferientage. In den vier Bundesländern Bayern, Berlin, Hamburg und Niedersachsen gibt es zur Zeit bewegliche Ferientage nicht.

Dabei bieten die beweglichen freien Tage viele Vorteile für Schulen, Schüler und deren Familien. Die einzelnen Schulen können einen Teil der schulfreien Tage selbst bestimmen und haben dadurch bessere organisatorische Möglichkeiten. Beispielsweise können die Schulen an Tagen geschlossen werden, an denen es ein traditionelles regionales Fest oder Ereignis gibt, das innerhalb der gesetzlichen Feiertage keine Berücksichtigung findet. Ein weiterer Anlaß für die Festlegung der beweglichen Ferientage ist ein Feiertag innerhalb der Arbeitswoche. Die beweglichen Ferientage dienen dann als Brückentag zwischen dem gesetzlichen Feiertag und dem Wochenende. Dies ist oftmals am Maifeiertag oder zu Christi Himmelfahrt der Fall. Durch bewegliche Ferientage in Verbindung mit einem gesetzlichem Feiertag und dem Wochenende  entsteht für die Schüler eine längere Auszeit aus dem Schulalltag. Manche Familien nutzen diese Gelegenheit, um einen Kurzurlaub mit den Kindern durchzuführen. Weil sich die beweglichen freien Tage meistens außerhalb der Hauptsaison befinden, können Familien mit schulpflichtigen Kindern durch die Nutzung dieser Zeiten bares Geld sparen.

Aber es gibt auch Kritikpunkte an den beweglichen schulfreien Tagen. In Haushalten mit mehreren schulpflichtigen Kindern, die verschiedene Schulen besuchen, kann es vorkommen, daß ein Kind schulfrei hat, während die Geschwisterkinder nicht am selben Tag bewegliche Ferientage haben. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn sich die Schulen untereinander nicht absprechen oder wenn Kinder in weiter auseinanderliegenden Schulen in verschiedenen Bezirken untergebracht sind.

Geburtstagskuchen fuer Kinder backen


Ein Geburtstagskuchen gehört zum Kindergeburtstag einfach dazu. Ein leckerer Kuchen darf auf dem festlich gestalteten Kaffeetisch nicht fehlen, wenn das Geburtstagskind mit seinen Gästen feiert.

Meistens ist der Geburtstagskuchen in der Mitte des Tisches oder unmittelbar am Sitzplatz des Geburtstagskindes platziert. Der Kuchen ist sofort als Geburtstagskuchen zu erkennen, weil er Kerzen enthält, deren Anzahl Aufschluss über das Alter des Geburtstagskindes gibt. Damit der Kuchen angeschnitten werden kann, muß das Geburtstagskind vorher die Kerzen auspusten. Nun wird der Kuchen angeschnitten und das Festmahl kann beginnen. Dabei bekommt das Geburtstagskind das erste Stück des Kuchens angeboten. Mit einer gut gelungenen Kaffeemahlzeit am Kindergeburtstag starten die kleinen Gäste und das Geburtstagskind die Feier.

Gerade wenn es sich bei den Geburtstagsgästen noch um kleinere Kinder im Kindergartenalter handelt, sollte man zum Geburtstagskuchen auch Alternativen anbieten. Dies können beispielsweise Kekse oder Waffeln sein, die leichter zu essen sind als ein Stück Kuchen. Ebenso sind eventuell vorhandene Allergien oder Unverträglichkeiten bei den Kindern zu beachten. Zu beachten ist außerdem, daß der Kuchen fest genug ist, damit sich darauf die Geburtstagskerzen auch halten. Bewährt haben sich dabei verschiedenste Kuchen wie Erdbeertorte, Zitronenkuchen, Marmorkuchen und so weiter.

Welcher Kuchen schließlich als Geburtstagskuchen ausgewählt wird, sollte mit dem Geburtstagskind abgesprochen werden. Gerade ältere Kinder haben oft sehr genaue Vorstellungen davon, wie der Geburtstagstisch gedeckt werden soll, was zum Trinken angeboten wird und welchen Kuchen sie zum Geburtstag am liebsten mögen. In einigen Familien gibt es auch die Tradition, einen ganz bestimmten Typ Kuchen jedes Jahr zum Geburtstag zu essen. Damit es nicht langweilig und zu vorhersehbar erscheint, was zum Geburtstag aufgetischt wird, sollten zumindest die weiteren Zutaten zur Kaffeemahlzeit von Jahr zu Jahr variiert werden.

Nymphensittich


Der Nymphensittich gehört zu den Papageien, deren Haltung in menschlicher Obhut bei der Familie mit Haustier sehr verbreitet ist.                                                                             

Auch wenn sich der Nymphensittich gut an seine Menschen gewöhnt hat, sollte man den Vogel nicht in Einzelhaltung halten. Der ursprünglich aus Australien stammende Nymphensittich hielt sich dort in Schwärmen auf. Deshalb sollte auch ein als Haustier gehaltener Vogel mindestens paarweise gehalten werden.

Trotz des Namens gehören die Nymphensittiche nicht zu den Sittichen, sondern gehörden zur Familie der Kakadus. Sie können ein Lebensalter von bis zu dreizig Jahren erreichen. Die Vögel werden bis zu circa 100 Gramm schwer und erreichen eine Größe von gut dreizig Zentimetern. Dabei ist der Nymphensittich ungefähr eineinhalb mal so groß wie der Wellensittich.

Ein freilebender Nymphensittich hat in seiner ursprünglichen Heimat Australien viel Gelegenheit zu ausgedehnten Flügen. Damit sich der Vogel auch als Heimtier wohlfühlt, sollte der Halter ihm ausreichende Möglichkeiten für Freiflüge bieten. Bei einer ausschließlichen Haltung im Käfig kann die Flügelmuskulatur verkümmern und es fehlt an Abwechselung und Beschäftigung, was sich voraussichtlich negativ auf Gesundheit und Lebenserwartung auswirkt. Vor dem Freiflug sollte das Zimmer vogelsicher gemacht werden. Dazu zählt unter anderem, daß die Fenster verschlössen sind und sich keine giftigen Zimmerpflanzen im Raum befinden. Außerdem sollten sich keine anderen Haustiere, die Freßfeinde der Nymphensittiche sind, unbeaufsichtigt im Freiflugzimmer aufhalten. Da der neugierige Nymphensittich gerne Tapeten oder – was gefährlicher ist – auch Kabel anknabbern kann, sollte er immer gut im Auge behalten werden.                                                                                             

Neben einer gut ausgewogenen Mischung aus Körnerfutter und getrockneten Beeren, sollte der Nymphensittich frisches Obst und Gemüse angeboten bekommen. Genauso wie bei den Menschen auch, sind bei Nymphensittichen die Geschmäcker verschieden. Ob Salat, Paprika, Gurke oder weiteres Frischfutter bevorzugt wird, sollte man einfach ausprobieren.

Wellensittich


Der Wellensittich ist ein beliebtes Haustier. Der kleine Papagei ist seit Jahren auf der Beliebtheitsskala der Kleinvögel bei der Familie mit Haustier nicht mehr wegzudenken.

Wenn ein Wellensittich als neues Haustier in die Familie aufgenommen werden soll, sind einige Überlegungen im Vorwege nötig. Da es sich bei dem Wellensittich um einen Schwarmvogel handelt, sollte man die Tiere nicht in Einzelhaltung halten. Wellensittiche fühlen sich am wohlsten, wenn sie mit mindestens einem Partnervogel zusammen gehalten werden. In ihrer Heimat in Australien, bilden Wellensittiche einen Verbund von mehreren Vögeln bis zu mehreren hundert Vögeln. Es ist es wichtig, daß man diese geselligen Haustiere nicht in Einzelhaltung in einem viel zu engem Käfig hält.

Auch wenn der Vogelkäfig für den Wellensittich groß genug ist, benötigt der Vogel täglichen Ausflug. Damit der Ausflug nicht zu Verletzungen führt, muß die Wohnung auf die Flugstunde der gefiederten Mitbewohner abgestimmt sein. Zimmerpflanzen, die für den Wellensittich ungenießbar sind, sollten aus dem Aktionsradius der Wellensittiche entfernt werden. Ebenso ist es wichtig, daß der Vogel bzw die Vögel beaufsichtigt werden, wenn sie ihre Flugstunde wahrnehmen. Dazu gehört insbesondere, daß man als Vogelhalter die Kabel von elekrischen Geräten im Auge behält, und die Vögel gegebenenfalls davon fernhält. Wellensittiche können sehr zutraulich werden, wenn man sich als Halter ausreichend mit den Tieren beschäftigt.

Der Wellensittich kann unter günstigen Bedingungen fünfzehn Jahre und älter werden. Wichtig ist bei der Haltung, daß die Tiere sich nicht langweilen und daß ein ausreichendes und gesundes Nahrungsangebot vorhanden ist. Auch in „Gefangenschaft“ brütet der Wellensittich und legt bei paarweiser Haltung und Bereitstellung eines Brutkastens bis zu sieben oder acht Eier. Wellensitiche kommen in der Wildfarbe grün vor. Die Zuchtformen blau , himmelblau oder mauve kommen ebenfalls vor.

Hundeerziehung


Nicht nur bei Kindern ist eine gute Erziehung wichtig. In der Familie mit Haustier spielt, wenn ein Hund vorhanden ist, auch die Hundeerziehung eine wichtige Rolle.

Diese Hundeerziehung sollte bereits von klein auf ansetzen. Der Welpe kann bereits in einer Welpenspielgruppe und später in der Junghundegruppe spielerisch mit ersten Erziehungsübungen konfrontiert werden. Der Welpe lernt, wo er sein Geschäft verrichten darf. Wenn der Welpe sein Geschäft in der Wohnung verrichtet, sollte er mit einem konsequenten Pfui in den Garten gebracht werden. Normalerweise erlernt der Welpe dadurch, daß er sein Geschäft außerhalb der Räumlichkeiten zu verrichten hat. Wenn der Welpe unruhig wird, sollte er ins Freie gebracht werden, wo er sein großes oder kleines Geschäft verrichten kann. Wichtig für die Hundeerziehung ist es, daß der Hund gelobt wird. Durch gezieltes Lob wird das positive Verhalten des Hundes verstärkt.

Aber nicht nur ein Welpe, auch der Junghund und der ausgewachsene Hund benötigen eine liebevolle und konsequente Hundeerziehung durch ihren Menschen. Beispielsweise ist die Erziehung des Hundes wichtig, damit das Zusammenleben von Menschen und Hund einfacher wird. Gerade in diesem Zusammenhang kann die Leinenführigkeit von Hunden betrachtet werden. Ein Hund, der an der Leine zieht, macht seinem Menschen das Leben schwer. Auch der Hund kommt bei einem Spaziergang mit ständigem Ziehen an der Hundeleine nicht auf seine Kosten. Der Hund muß lernen, daß ein Spaziergang ohne ständiges Ziehen an der Leine für ihn angenehmer ist. Dies kann beispielsweise erreicht werden, indem der Hund konditioniert wird: Immer wenn er die Leine straff anzieht, erfolgt ein Ruck und ein lautes Nein. Wenn der Hund an der durchhängenden Leine läuft und nicht zieht, dann wird er durch ein Leckerli belohnt und verbal gelobt, zum Beispiel: Fein.

Natürlich können Hundebesitzer ihren Vierbeinern während der Hundeerziehung viele Befehle und Kunststücke beibringen. Der Hund kann in der Hundeerziehung lernen, wie man Platz, Sitz oder Bleib durchführt. Mit der Kunstfertigkeit sollte es aber nicht übertrieben werden, denn der Hund ist und bleibt ein Hund und wird nicht zum Zirkuspferd. Wichtig ist, daß sich Hund und Mensch in der Familie miteinander wohlfühlen.

Meerschweinchen im Haus


Besonders bei Kindern sind Meerschweinchen als Haustiere beliebt. Eine Familie mit Haustier kann Meerschweinchen in einem geschützten Stall im Garten halten. Doch dann werden die kleinen Nager in vielen Fällen nicht richtig zahm. Sie haben zwar (begrenzten) Auslauf und Natur um sich herum, aber nur wenig Kontakt zum Menschen. Deshalb ziehen viele Meerschweinchenhalter es vor, ihre Nagetiere im Haus zu halten.

Meerschweinchen sind von Natur aus gesellige Tiere. Deshalb sollten sie niemals einzeln gehalten werden. Die Haltung der Meerschweine im Haus hat den Vorteil, daß sich die Tiere von Anfang an an ihre Menschen gewöhnen. Sie kennen innerhalb kürzester Zeit sämtliche Geräusche, die in einem Haushalt vorkommen. Egal ob Waschmaschine, aufgeregtes Hundebellen oder lauter Staubsauger – bekannte Geräusche werden von den Meerschweinchen toleriert und als nicht bedrohlich wahrgenommen. Ihre Menschen begrüßen die Meerschweine mit begeistertem Quietschen, sobald diese den Raum betreten. Sie wissen, daß sie eine Leckerei erwartet und wollen auf sich aufmerksam machen. Eine derartige Reaktion ist bei einer Haltung im Stall außer Haus eher unwahrscheinlich. Zudem ist bei einer Außenstallhaltung darauf zu achten, daß die Tiere auch stärkere Nachtfröste überstehen. Wer einmal Meerschweinchen im Haus gehalten hat, wird in den meisten Fällen auf eine dauerhafte Haltung im Garten verzichten wollen.

Bei der Meerschweinchen Haltung im Haus ist es wichtig, daß die Tiere ausreichend Bewegung bekommen. Im Sommer ist ein stundenweiser Auslauf auf dem Rasen eine gute Wahl. Die Nager können in einem Freilaufgehege Gras und Löwenzahn fressen und sich ausreichend bewegen. Natürlich sollte dafür gesorgt werden, daß keine Greifvögel oder Katzen die Meerschweine erbeuten können. Im Winter sind Räume mit pflegeleichtem, gefliestem Boden, zum Beispiel Küche oder Bad, eine Möglichkeit für den Auslauf der Tiere. Die Böden können ohne Umstände leicht gereinigt werden und die Meerschweinchen können sich auch im Winter außerhalb des Käfigs etwas bewegen.

Kurzgeschichten für Kinder


Die meisten Kinder mögen Geschichten, bei vielen jüngeren Kindern sind insbesondere Kurzgeschichten beliebt. Das liegt daran, dass jüngere Kinder eine kürzere Konzentrationsspanne haben, und sich noch nicht so lange auf eine zusammenhängende Erzählung konzentrieren können.

Die Kurzgeschichten sind nicht so komplex aufgebaut wie längere Erzählungen und Romane. Sachverhalte sind hier einfach zu verstehen. Deshalb sind die kurzen Geschichten für viele Gelegenheiten geeignet, in denen die Zeitspanne für die Erzählung eingeschränkt ist. Aus diesem Grund eignen sich Kurzgeschichten, wenn sie nicht zu aufregend sind, hervorragend als Gute-Nacht-Geschichten für Kinder. Die kurzen Geschichten für Kinder wollen keine komplexen Themen darstellen, sondern alltägliche Alltagsabenteuer kindgerecht vermitteln, sowie die Kinder unterhalten. Kinder können sich in diesen Darstellungen unmittelbar wiedererkennen und fiebern mit ihren Lieblingshelden mit. Gerade diese Leichtigkeit der Erzählung – und in den meisten Fällen auch liebevolle Illustration des Geschehens – macht den Reiz der Kurzgeschichten für Kinder aus.

Die Bücher zu den kurzen Geschichten sind kompakt und sind schnell in jeder Tasche verstaut. Deshalb können Mütter mit kleineren Kindern die Kurz-Geschichten überall mit hinnehmen und den Lesestoff in Null Komma Nix hervorzaubern. Dadurch wird die Wartezeit – zum Beispiel beim Vorsorgetermin beim Kinderarzt – sinnvoll verkürzt. Kurzgeschichten für Kinder sind schnell vorgelesen und können Wartezeiten sinnvoll und kurzweilig überbrücken. Wenn Kinder ein Ritual vor dem Einschlafen benötigen, sind kurze Geschichten ebenfalls hervorragend geeignet, um Kinder zur Ruhe zu bringen. Oftmals kommen Kinder zur Ruhe und schlafen friedlich ein, noch bevor die Geschichte zuende vorgelesen ist.

Auch ältere Kinder können von Kurzgeschichten profitieren. Das eigenständige Lesen von kurzen Geschichten steigert die Konzentration und die Rechtschreibfähigkeit wird trainiert. Ebenso sind kurze Geschichten für das Einüben von Nacherzählungen geeignet.

Konzentration trainieren


Um einen guten Lernerfolg in der Schule zu gewährleisten, ist bei Kindern und Jugendlichen die Konzentration auf eine Aufgabe wichtig. Das Gute dabei ist, daß Konzentration trainiert werden kann. Durch bestimmte altersangepasste Konzentrationsübungen kann die Konzentration bei Kindern und Jugendlichen zum Positiven hin beeinflusst werden. Die Zeitspanne, bei der Kinder sich konzentrieren können, kann durch gezielte Konzentrationsübungen spielerisch zugunsten der Kinder erhöht werden.

Wichtig ist die Förderung der Konzentration deshalb, weil konzentriert arbeitende Kinder und Jugendliche sich besser einer Aufgabe, beziehungsweise einer Situation, widmen können. Sie sind nicht so schnell abgelenkt und wenden sich der Lösung einer Aufgabe zu. Kinder und Jugendliche, die sich eher schlecht konzentrieren können, sind oft abgelenkt und verlieren sich in Nebensächlichkeiten. Beim Schreiben von Diktaten oder dem Abschreiben von Hausaufgaben von der Tafel kann dies Bedeutung erlangen. Unkonzentrierte Kinder und Jugendliche brauchen längere Zeit, bis sie eine Aufgabe gelöst haben oder die Hausaufgaben fertig sind, was schnell zu Frustration und Unzufriedenheit führen kann.

Nicht nur in der Schule, sondern auch bei ganz praktischen Alltagssituationen, ist Konzentration wichtig. Dies kann beispielsweise beim Überqueren einer Kreuzung, eines Zebrastreifens oder beim Fahren mit dem Fahrrad wichtig sein. Durch die Konzentrationsfähigkeit wird die Unfallgefahr herabgesetzt. Doch welche Konzentrationsübungen gibt es, die für Kinder und Jugendliche geeignet sind? Zu bedenken ist, daß die Übungen für eine bessere Konzentration vor allem motivierend und altersentsprechend sind. Bei Grundschulkindern kann die Konzentrationsfähigkeit durch Spiele wie Memory oder Puzzle gesteigert werden. Hierbei wird das Gedächtnis trainiert. Ebenso sind einfache Kreuzworträtsel oder Spiele mit Aufzählungen / zum Gedächtnistraining wie „Ich packe meinen Koffer“ sinnvoll. Mit zunehmendem Alter kann der Schwierigkeitsgrad gesteigert werden, so daß auch Brettspiele wie Schach in Frage kommen.

Selbstverteidigungssport fuer Jugendliche und Kinder


Viele Kinder und Jugenliche wählen Arten der Selbstverteidigung als Sport, um körperlich fit zu bleiben und sich im Ernstfall gegen ältere Angreifer verteidigen zu können. Dabei stehen verschiedene Sportarten der Selbstverteidigung zur Auswahl. Diese können zum Beispiel Judo, Kendo, Karate oder WingTsun sein.

Meistens sind Erwachsene und ältere Jugendliche den Kindern und Heranwachsenden kräftemäßig überlegen. Diese auf Kraft basierende Überlegenheit kann durch geschicklichkeitsbasierende Kampfsportarten relativ leicht ausgehebelt werden. Bei der Selbstverteidigung im Sinne von WingTsun kommt es vor allem auf Geschicklichkeit und die Nutzung von Hebelwirkung an. WingTsun basiert auf einer alten chinesischen Kampfkunst, bei der sich ein chinesisches Mädchen dank dieser Kampftechniken einem stärkeren Gegner erfolgreich entgegenstellen konnte und diesen schließlich besiegte. Unter fachlich versierter Anleitung können Kinder und Jugendliche heute lernen, wie sie diese Kampftechniken zur Selbstverteidigung einsetzen können. Gute Kampfsportschulen achten darauf, daß sie zusammen mit der Kampftechnik auch ethische Grundlagen vermitteln. Dies ist wichtig, um keine Schlägertypen heranzuziehen.

Die meisten Kinder und Jugendlichen erleben eine Stärkung des Selbstbewusstseins, wenn sie erfolgreich eine Form der Selbstverteidigung erlernen. Dies mag zum einen am Erfolgserlebnis in der Gruppe liegen, wo Sportsfreunde und Trainer sie ermutigen und bestätigen. Zum anderen strahlen sie mehr Selbstbewusstsein und innere Ausgeglichenheit aus. Dadurch erfahren sie im Idealfall mehr Respekt und werden weniger angegriffen von älteren Jugendlichen. Aber auch Kinder und Jugendliche, die nicht mit sozialen Brennpunkten und tätlichen Übrgriffen konfrontiert waren, profitieren von Selbstverteidigung. Sie fühlen sich körperlich fit und wissen, daß die Selbstverteidigung nur eines von vielen Mitteln ist, um Konflikte möglichst friedlich beizulegen.

Herbstferien


Die Sommerferien sind vorüber, und das neue Schuljahr hat begonnen. Die Herbstferien sind die nächsten Ferien im neuen Schuljahr, in denen die Kinder im Schulalltag kurz inne halten können.

In den meisten Bundesländern dauern die Herbstferien ungefähr zwei Wochen. Wie der Name schon sagt, fallen sie in die Herbstzeit und liegen oftmals im Monat Oktober. Wer seine Ferien im Herbst aktiv verbrinden möchte, hat eine Fülle von Möglichkeiten. Im Herbst sind die Unterbringungsmöglichkeiten an den Urlaubsorten oftmals nicht mehr so teuer, wie in der Hochsaison während der Sommermonate. Die Sommerferien sind oftmals eine teure Alternative, wenn es sich um die Buchung von Feriendomizilen handelt. Deshalb bieten sich gerade die Herbstferien für einen Urlaub mit der ganzen Familie an. In der Nebensaison finden sich Urlaubsdomizile zu erschwinglichen Preisen, wo die Familie mit Haustier den Urlaub verbringen kann.

Ob man mit der Familie in den Herbstferien eine lange Reise in ferne Länder plant oder nur eine kurze Reise in die nähere Umgebung: Eine Ortsveränderung, auch wenn es nur für ein paar Tage ist, dient der Erholung, weil sie neue Urlaubs-Erfahrungen in einer anderen Umgebung ermöglicht. Ob die Urlaubsreise in den Herbstferien von langer Hand vorausgeplant ist oder eher spontan entschieden, sollte sich nach dem Temperament und den Präferenzen der Reisenden richten. Wenn die Urlaubsreise in das Ausland geht und ein Haustier mitreist, ist auf jeden Fal eine gewisse Planung notwendig, denn in der Regel wird ein bestehender Impfschutz erwartet, der nicht auf die Schnelle nachgeholt werden kann. Doch wer sich mit seinem Haustier in regelmäßiger tierärztlicher Betreuung befindet, für den ist ein gut versorgtes Haustier eher selbstverständlich und in der Regel keine Hürde für einen Urlaub in einem fremden Land.

Aber auch die Daheimgebliebenen können die Herbstferien in vollen Zügen geniessen. Es gibt viele Aktivitäten, die die Herbstferien zu einem Erlebnis werden lassen: Zum Beispiel Drachen fliegen lassen oder Basteln mit Kastanien und Eicheln, Pressen von bunten Blättern und vieles mehr…

Klassenarbeit schreiben


Eine Klassenarbeit hat den Zweck, den aktuellen Leistungsstand eines Kindes in der Schule zu überprüfen und zu dokumentieren.

Doch neben dieser Klassenarbeit gibt es weitere Kriterien, die dafür benötigt werden, um eine schulische Leistung zu gewichten und zu beurteilen. Die mündliche Beteiligung am Unterricht fließt genauso mit ein in die Benotung, wie eine schriftliche Klassenarbeit. Neben der Klassenarbeit gibt es weitere schriftliche Leistungsnachweise. Besonders zu erwähnen ist in diesem Zusammenhand die Hausarbeit, bei der bestimmte unterrichtsrelevante Themen vom Lehrer vorgegeben werden, oder vom Schüler gewählt werden können. Bei einem Referat werden Themen vom Schüler erarbeitet und der Schulklasse mündlich vorgetragen. Je nach Befähigung liegt einem Schüler die Klassenarbeit oder der eher frei gestaltete Teil des mündlichen oder getexteten Vortrags eher.

In unterschiedlichen Schultypen variiert natürlich der Schwierigkeitsgrad einer Klassenarbeit. Dabei entscheidet nicht nur eine einzige der Klassenarbeiten darüber, ob ein Schüler das Klassenziel erreicht oder nicht. Vielmehr ist der Gesamteindruck aus mündlicher und schriftlicher Beteiligung wichtig, um den Leistungsstand einigermaßen objektiv beurteilen zu können. Es gibt Kinder, die sich sehr gut schriftlich ausdrücken können, die aber mündlich eher zurückhaltend und verschlossen sind. Dem stehen Schüler gegenüber, die sich nur zu gerne mündlich äußern, aber bei einer Klassenarbeit unter regelrechten Schreibhemmungen und Prüfungsangst leiden. Von Unterrichtsfach zu Unterrichtsfach gibt es dabei starke Schwankungen. Wer in Mathe eher zurückhaltend ist, kann in Erdkunde richtig gut sein – und umgekehrt. Die Beispiele hierzu könnte man beliebig fortsetzen…

Die Kunst eines Lehrers ist es, dies zu erkennen, und die Kinder entsprechend ihrer persönlichen Fähigkeiten zu fördern. Eine Klassenarbeit sollte ein positiver Leistungsanreiz sein. Wichtig ist, daß Schule Spaß macht und die individuellen Möglichkeiten der Kinder in angemessener Weise berücksichtigt.

Internat


In den meisten deutschen Familien ist es üblich, dass Kinder innerhalb der Familie aufwachsen. Eine Unterbringung im Internat ist eher die Ausnahme.

In einem Internat wohnen Kinder und besuchen dort auch in vielen Fällen die Schule. Oder sie nehmen am Schulunterricht in der nächstgelegenen örtlichen Schule teil. Der Grund für eine Unterbringung im Internat kann nicht auf eine einzige allgemeingültige Ursache herabgebrochen werden. Die Kosten für die Unterbringung im Internat sind nicht von der Hand zu weisen. Oftmals sind es betuchte Familien, die ihren Kindern eine möglichst hochwertige Erziehung und Ausbildung zukommen lassen wollen. Dabei ist die Unterbringung in einem teureren und angesehenen Internat eine Alternative zur Erziehung in der Familie und einem damit verbundenen Besuch der Schule vor Ort. In einigen Internaten werden besondere Begabungen, zum Beispiel im musischen, sprachlichen, naturwissenschaftlichen oder sportliche Sektor gefördert.

Wenn beide Eltern berufstätig sind und deren Arbeit mit Geschäftsreisen einhergeht, kann es sinnvoll sein, das Kind oder die Kinder in einem Internat unterzubringen, wo eine verlässliche Betreuung sichergestellt ist. Je nach Kulturkreis, findet die Betreuung der Kinder in einem Internat mehr oder weniger große Zustimmung. Sicher spielen dabei auch eigene Kindheitserfahrungen – sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht – eine nicht zu unterschätzende Rolle. Die von einem Kind wahrgenommene verbrachte Zeit in einem Internat steht und fällt mit der Qualität der Einrichtung: Eine gut gemeinte und gut gemachte Internatsunterbringung kann ein Kind im optimalen Fall in der Entwicklung unterstützen, soziale und intellektuelle Fähigkeiten stärken, während eine Massenunterbringung ohne individuelle Förderung nicht zeitgemäß und deshalb abzulehnen ist.

Ohne eine Notwendigkeit – bedingt durch die langanhaltende Abwesenheit beider Elternteile – würde ich die Erziehung der Kinder innerhalb der Familie auf jeden Fall vorziehen.

Schlittenfahren


Das Schlittenfahren ist eine winterliche Freizeitaktivität, an der die ganze Familie mit Haustier Spaß hat.

Wenn sich im Winter die Landschaft weiß färbt und es endlich kalt genug ist, damit der Schnee auch liegen bleibt, beginnt die Zeit, in der das Schlittenfahren angesagt ist. Um zu rodeln gibt es verschiedene Möglichkeiten. Besonders beliebt ist der traditionelle Holzschlitten, der wegen seiner robusten Bauweise manchmal mehrere Generationen von Kindern überlebt. Etwas moderner sind Plastikschlitten, die es in unterschiedlichen Formen und verschiedenen Ausstattungsmerkmalen, wie zum Beispiel Bremse und Lenkung, zu kaufen gibt.

Kleinere Kinder lassen sich gerne auf dem Schlitten von den Eltern ziehen, wenn ein winterlicher Spaziergang durchgeführt wird. Das Schlittenfahren ist für sie eine Abwechslung zum Ausflug in der Sportkarre. Wichtig ist, dass die Kleinen warm angezogen werden. Denn anders als die Erwachsenen, die den Schlitten ziehen, bewegt sich der Nachwuchs auf dem Schlitten nicht.

In städtischen Regionen werden Gehwege und Straßen oft mit aggressivem Streusalz behandelt, um Eisbildung und das Ausrutschen von Fußgängern zu verhindern. Auf dem Lande findet man in bezug auf das Schlittenfahren oftmals günstigere Möglichkeiten vor. Kinder haben meistens viel Platz, um sich in der Winterlandschaft auszutoben, ohne dass der Fokus auf Autos als die wichtigsten Verkehrsteilnehmer liegt.

Damit das Schlittenfahren richtig rasant wird, bietet sich die Abfahrt von einem Rodelberg an. Meistens ist viel los auf dem Rodelberg, so dass es wichtig ist, das Geschehen dort genau zu beobachten, bevor die Schlittenfahrt angetreten wird. Damit es nicht zu Auffahrunfällen und Zusammenstößen beim Schlittenfahren kommt, sollten die Freizeitrodler immer genügend Abstand zum vorausfahrenden Schlitten halten. Jahreszeitlich angemessene Kleidung und bei kleineren Kindern ein Schutzhelm, sollten selbstverständlich sein.

Schulzeugnisse


Einmal pro Halbjahr ist es für die Schulkinder soweit: Es gibt Schulzeugnisse. Daran wird sich wohl jeder Erwachsene rückblickend mit mehr oder weniger gutem Gefühl erinnern.

Doch was macht die Schulzeugnisse zu einem so besonderen Blatt Papier, dass sich erwachsene Menschen und sogar noch Senioren so genau an die Ausgabe der Schulzeugnisse in ihrer Kindheit zurückerinnern können? Vielleicht liegt es daran, dass es die Zeugnisse nur einmal im Halbjahr gibt. Klassenarbeiten und Leistungstests haben lange nicht so eine herausragende Bedeutung für das Fortkommen der Schülerinnen und Schüler, wie die halbjährlich ausgeteilten Schulzeugnisse.

In die Schulzeugnisse fliesst die mündliche Mitarbeit im Unterricht mit ein. Schülerinnen und Schüler sollten sich aktiv und adäquat am Unterrichtsgeschehen beteiligen. Ebenso beurteilen Lehrer und Lehrerinnen das Anfertigen von Hausaufgaben oder das regelmäßige Mitführen von relevanten Unterrichtsmaterialien. Wer die Hausaufgaben vollständig und möglichst richtig erledigt, hat gute Karten. Ebenso wird von den Lehrerinnen und Lehrern positiv vermerkt, wenn alle Unterrichtsmaterialien, auch das Sportzeug zur Sportstunde, selbständig mitgebracht werden. Die schriftlichen Leistungstests, wie Klassenarbeiten und Klausuren, spiegeln sich ebenfalls nieder, wenn die Noten für die Schulzeugnisse ermittelt werden. Natürlich gibt es Kinder, die besser im schriftlichen oder im mündlichen Bereich mitkommen. Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer sollte es sein, dies zu erkennen und die einzelnen Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten bestmöglich zu fördern.

Letztendlich können Schulzeugnisse auch darüber entscheiden, ob eine Versetzung in die nächsthöhere Klassenstufe stattfinden soll, oder ob eine Zurückstufung ratsam ist. Ebenso geben Schulzeugnisse in der vierten Grundschulklasse Aufschluß darüber, für welche weiterführende Schulart eine Schülerin oder ein Schüler empfohlen wird. Besonders bedeutsam sind die Schulnoten in den Zeugnissen der Abschlussklassen, weil hier über das Bestehen des Schulabschlusses und die erzielten Durchschnittsnote entschieden wird.

Kinder surfen sicher im Internet


Nicht nur für Jugendliche, bereits für Kinder ist es mittlerweile selbstverständlich, mit Internet und Computer aufzuwachsen. Dabei ist der unbeschwerte und vertraute Umgang mit den neuen Medien aus Sicht der Eltern sicher ein Vorteil, zumal im späteren Berufsleben Medienkompetenz gefragt ist. Doch es gibt auch Gefahren, vor denen Kinder beim Surfen im Internet geschützt werden müssen.

In der Regel befindet sich auf dem PC, von dem aus die Kinder im Internet surfen, ein Antivirusprogramm, das den Computer vor dem Befall von Viren schützt. Wichtig ist, dass sich dieses Programm auf dem aktuellen Stand befindet, dass also Updates regelmäßig ausgeführt werden.

Damit jugendgefährdende Inhalte bei der Nutzung von Suchmaschinen ausgeschlossen werden, sollten Eltern die Filtereinstellungen dort anpassen. Dadurch kann (weitestgehend) vermieden werden, dass Kinder im Internet auf Websites stoßen, die jugendgefährdende Inhalte bereitstellen, welche für Kinderaugen schädlich sind. Außerdem gibt es Suchmaschinen, die sich speziell auf Kinder als Nutzergruppe im Internet eingestellt haben. Die dort angezeigten Suchergebnisse sind zwar nicht jugendgefährdend, aber auch nicht immer wirklich hilfreich. Denn es wird nur eine bestimmte Auswahl an Websites angezeigt. Viele nichtjugendgefährdende Websites sind dort nicht bekannt. Als Alternative bietet sich deshalb an, dass Eltern gemeinsam mit Kindern im Internet surfen, um deren Medienkompetenz zu stärken und für Fragen und Hilfestellung beim Surfen zur Verfügung stehen.

Das Internet dient nicht nur als Informationsquelle, sondern ist bereits bei Kindern auch ein Kommunikationsmedium. Wichtig ist, dass bei der Echtzeitkommunikation, dem Chat im Internet, von den Kindern Regeln beachtet werden. Kinder sollten gegenüber Fremden, im Chat oder in Internetforen, keine echten Namen, die Telefonnummer oder die Adresse angeben. Denn nicht immer weiß man, ob das Gegenüber tatsächlich jemand ist, den man im wirklichen Leben treffen möchte. Und es ist bei aller Medienkompetenz wichtig für Kinder, dass das Offline-Leben mit Freunden, Freizeitaktivitäten an der frischen Luft und so weiter nicht zu kurz kommt.

Pubertaet


Wenn Kinder in die Pubertät kommen, werden Eltern jeden Tag vor neue Aufgaben gestellt. Aus Sicht der Mädchen und Jungen, die bald das Erwachsenenalter erreichen, ist die Pubertät eine Zeit, in der die Eltern schwierig und viel zu streng werden.

Dabei ist es für Mädchen und Jungen in der Pubertät gar nicht so einfach, mit den hormonellen Umstellungen, die das Erwachsenwerden mit sich bringen, fertig zu werden. Impulsives Verhalten, das den Eltern eher rätselhaft erscheint, kennzeichnet in unterschiedlicher Ausprägung das Verhalten pubertierender Mädchen und Jungen. Das kann einhergehen mit dem extremen Austesten von Grenzen, unkontrollierten Wutausbrüchen und in Frage stellen von Regeln. Oder die Pubertät geht mit extremem sozialen Rückzug und endlosen Aufenthalten im eigenen Zimmer, wo hinter verschlossener Tür laute Musik gehört wird oder mit Freunden Endlostelefonate geführt werden, einher. Dies alles sind in der Pubertät alltägliche Szenarien, mit denen Eltern und pubertierende Kinder irgendwie zurechtkommen müssen.

Seitens der Eltern sind Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Mädchen und Jungen in der Pubertät wichtig. Vielleicht kann hier die Erinnerung an die eigene Pubertät hilfreich sein. Aber es kann auch Situationen geben, wo Konsequenz wichtig ist, beispielsweise wenn es um den Genuss von Einstiegsdrogen, Zugehörigkeit in gewaltbereiten oder kriminellen Cliquen oder um Sekten geht. Hier müssen seitens der Eltern Grenzen gezogen werden, damit sich die Jungen und Mädchen auf dem Weg ins Erwachsenenalter nicht selbst schaden und Schiffbruch erleiden.

Aber es gibt auch viele Situationen in der Pubertät, wo es „Verhandlungsspielraum“ für die Mädchen und Jungen gibt. Grenzen werden neu ausgehandelt. Das kann beispielsweise der Zeitpunkt sein, zu dem die Kinder in der Pubertät spätestens von einer Fete nach Hause kommen müssen, oder wenn es darum geht, ob ein Tattoo erlaubt ist. Im günstigsten Fall gelingt es den Eltern, zusammen mit der Lockerung von Regeln, gleichzeitig die Kompetenz und das Verantwortungsbewußtsein der Mädchen und Jungen in der Pubertät zu stärken.

Ferien


In jedem Jahr ist es dasselbe: Die Ferien im Sommer sind für Kinder etwas ganz besonderes. Es stehen sechs lange wunderbare Wochen an, in denen Ferien sind und in denen die Schule in Vergessenheit gerät.

Dabei werden die Ferien im Sommer auf ganz unterschiedliche Art gestaltet. Es gibt Familien, die mit Kind und Haustier die Ferien in der Sommerzeit nutzen, um in einen mehrwöchigen Urlaub zu fahren. Es gibt Familien, die immer denselben Ort wählen, in dem sie mit Kind und Kegel den Urlaub verbringen. Hierzu kommen dann Ziele in Frage, wie das eigene Ferienhäuschen, die Unterkunft bei der Verwandschaft, oder der Urlaub auf dem Lieblingscampingplatz.

Doch wie dem auch sei: Wichtig bei der Wahl des Urlaubsziels für die Ferien ist, dass sich Kinder und Eltern einig sind. Wenn die Ferien anstehen, gibt es unterschiedliche Erwartungen. Eltern, die den gemeinsamen Urlaub mit den Kindern planen, sollten sich darüber im Klaren sein. Denn nicht immer haben Eltern und Kinder gemeinsame Wünsche und Ziele, wenn es um den Jahresurlaub in den großen Ferien geht.

Wenn die Kinder noch klein sind, dann ist es meistens einfach für die Eltern, gemeinsam mit den Sprösslingen in den Urlaub zu fahren. Dazu kommt noch, dass Kinder vor der Schulpflicht nicht den Ferienzeiten unterworfen sind. Dadurch ist eine Urlaubsplanung möglich, die außerhalb der Zeiten von Ferien und Urlaubsrummel gelegt werden können. Doch irgendwann ist es dann soweit. Die Kinder kommen ins schulpflichtige Alter. Eltern und Kinder nehmen nun den gemeinsamen Urlaub innerhalb der Zeit der Ferien. Dabei können die Wünsche zum Urlaubsziel und zur Art des Urlaubs weit auseinander gehen. Unterschiedlichste Wünsche müssen zur Erholung der ganzen Familie berücksichtigt werden. Ob nun der Urlaub im Ferienhaus in den Bergen gewünscht wird, oder das Hotel am Meer der Favorit ist: Hier ist Diplomatie und Familiensinn gefragt, damit die Ferien nicht zum Stressfaktor für die Familie mit Haustier werden.

Seepferdchen

 


Es gibt viele Menschen, die sich für Aquaristik begeistern. Das liegt an der Ruhe, die ein Aquarium ausstrahlt und an den vielen interessanten Tieren, die sich unter Wasser tummeln. Zu ihnen gehören mit Sicherheit die Seepferdchen, welche man in immer mehr Aquarien vorfindet, und die man zur Familie der Seenadeln zählt.

Dabei sollte der Hobby-Aquarianer wissen, dass die Seepferdchen (Hippocampi) keinesfalls für Anfänger geeignet sind. Seepferdchen sollten nicht mit vielen unterschiedlichen Fischarten zusammen in einem Becken gehalten werden. Außerdem ist es wichtig, dass in dem Aquarium genügend Haltemöglichkeiten vorhanden sind, zum Beispiel Bewuchs mit Seegras. Darüber hinaus ist die Haltung in einem Artenbecken sinnvoll. Im Artenbecken können Streßreaktionen der Seepferde vermieden werden, ebenso wie Konkurrenz um das Futter. Zusammen mit den Seepferden können beispielsweise Garnelen gehalten werden, die sich ruhig bewegen und die Seepferdchen nicht durch unruhige Schwimmbewegungen stören. Eine Besonderheit bei den Seepferden ist, dass die männlichen Tiere die Jungtiere in einem Beutel am Bauch austragen. Nachdem die Jungtiere geschlüpft sind, werden sie sofort selbständig.

Viele Arten der Seepferdchen ernähren sich von Lebendfutter, z. B. Artemis. Günstig für den Halter ist es, wenn er die Tiere in einem Zustand erwerben kann, in dem si bereits an gefriergetrocknetes Futter gewöhnt sind. Bei einigen Arten der Seepferde ist dies durchaus realistisch. Es gibt aber auch Arten dieser so ungewöhnlichen Salzwaserbewohner, die sich nicht an das gefriergetrocknete Futter gewöhnen wollen (bzw. bei denen es noch nicht gelungen ist, die Tiere daran zu gewöhnen). Zu diesen Exemplaren, die das Lebendfutter vorziehen, zählt man die Zwergseepferdchen. Zwergseepferdchen können vorzugsweise in sehr kleinen Aquarien gehalten werden. Die sogenannten Nano-Aquarien bieten den Zwergseepferdchen genügend Platz, da diese Seepferdchen nur circa bis zu drei Zentimeter groß werden und nicht viel im Becken umherschwimmen.

Hausaufgaben


Wenn die Schule vorüber ist, und die Kinder zu Hause ankommen, haben sie längst noch nicht ihr volles Arbeitspensum geschafft. Die Hausaufgaben müssen noch erledigt werden.

Am Thema Hausaufgaben aber scheiden sich die Geister. Die Befürworter der Schulaufgaben, wie diese zusätzlichen Arbeiten in den eigenen vier Wänden auch genannt werden, verweisen auf den Lerneffekt. Die Kinder sollen den in der Schule gehörten Lehrstoff vertiefen. Durch ähnliche Aufgabenstellungen wie in der Schule, sollen die Kinder beispielsweise Matheaufgaben schneller und sicherer bearbeiten können. Im Deutschunterricht in der Grundschule wird beispielsweise darauf geschaut, dass die Kinder bei der Anfertigung der Hausaufgaben Buchstaben und Wörter sicher schreiben lernen. Das alles kann sehr sinnvoll sein, weil dadurch die Lernleistung in der Schule unterstützt wird. Dem gegenüber steht die Meinung derer, die die Hausaufgaben strikt ablehnen. Gegner dieser Aufgaben führen an, dass der Lernstoff allein in der Schule vermittelt werden soll. Die Kinder sollten in der Lage sein, die gelernten Sachverhalte allein durch den Unterricht in der Schule zu bewältigen.

Bei aller Diskussion um die Hausaufgaben habe sich die Verfechter der Hausaufgaben weitestgehend durchgesetzt. Was auch vernünftig und zielgerichtet erscheint – wenn Eltern und Kinder bei den Schulaufgaben ein paar wichtige Vorgehensweien berücksichtigen: Wichtig ist, dass die Kinder sich erst einmal in der Familie von der schulischen Leistung erholen können. Dies kann zum Beispiel während eines gemeinsamen Mittagessens und einer Stunde freiem Spiel geschehen. Erst wenn die Kinder sich erholt haben, ist ein weiterer Lernerfolg gewährleistet. Denn Kinder sind keine Lernroboter, die mechanisch die Hausaufgaben erledigen können. Hier sind die Eltern gefragt, die den Kindern genügend Freiräume lassen, um die Hausaufgaben selbständig zu erledigen – und die beratend und fördernd zur Seite stehen, wenn Fragen auftauchen und Hilfestellung erforderlich wird.

Die Hauskatze


Die Hauskatze ist ein Tier, das den Menschen seit vielen Jahrhunderten im Haushalt begleitet. Auf leisen Pfoten hat sich die Katze in das Herz ihrer Menschen geschlichen. Als Haustier hat sie ihren Platz bei so mancher Familie gefunden.

Dabei hat die Hauskatze nach vielen Jahren der Domestizierung immer weniger mit den Wildkatzen gemein. Trotzdem hat fast jede Katze, auch wenn sie dicht bei den Menschen wohnt, einen Teil ihres eigenen Kopfes / Charakters behalten. Die Katze hat ihren eigenen Willen. Anders als ein Hund, ist sie nicht so sehr auf den Menschen fixiert, der sie hegt und pflegt. Viele Katzen gehen im Freien auf Wanderschaft und erkunden die Gegend. Um einer unkontrollierten Vermehrung vorzubeugen, legen viele Katzenbesitzer Wert auf eine Kastration des Haustieres, man kann sie als ein Haustier versichern. Katzen sind weniger auf den Menschen, und mehr auf ihr Revier fixiert. Deshalb kann sich ein Umzug, der für die Katze einem Revierwechsel gleichkommt, für so manche Hauskatze schwierig gestalten.

Trotzdem gehen viele Katzen eine enge Bindung mit ihren menschlichen Mitbewohnern ein. Sie murren und schnurren, und sie freuen sich, wenn ihre menschliche Bezugsperson endlich von der Arbeit heimkommt. Natürlich muss sich die Katze daran gewöhnen, dass sie einen Teil des Tages allein im Haus verbringt. Sie wird daran gewöhnt, dass das Katzenklo für ihr Geschäft bestimmt ist. Wenn sie die Krallen wetzen will, darf sie sich nicht am Mobiliar vergreifen. Vielmehr haben Herrchen oder Frauchen für ihre Hauskatze einen Katzenkratzbaum bereitgestellt. Katzen, die unter optimalen Bedingungen im Haushalt leben, haben ein vergleichsweise angenehmes Leben. Anders als ihre wild lebenden Verwandten, müssen Hauskatzen ihre Nahrung nicht selbst erlegen. Damit sich die Katze nicht langweilt, wird Katzenspielzeug benötigt. Hierzu gehört beispielsweise Spielzeug, das an die natürlichen Instinkte vom Haustier Katze anknüpft. Eine Spielzeugmaus oder ein Wollknäuel können zur Beschäftigung der Hauskatze einen sinnvollen Beitrag leisten.

Terraristik


Anders als die Aquaristik, interessiert sich die Terraristik für die Haltung von Tieren in Terrarien, die ihren Lebensraum nicht überwiegend im Wasser, sondern auf der Erde haben.

Tiere im Terrarium sind Reptilien oder Amphibien. Ebenso werden Skorpione oder zum Beispiel Vogelspinnen von den Tierliebhabern gehalten. Bevor die Tiere angeschafft werden, muss ein geeignetes Terrarium vorhanden sein. Viele Tierliebhaber verzichten dabei auf den Kauf. Sie nehmen vielmehr den Bau des Terrariums in die eigenen Hände, denn Terraristik ist ihr Hobby, und dafür werden keine Mühen gescheut. Ein Terrarium kann aus verschiedensten Materialien gebaut werden, die gängigsten sind Holz und Glas. Zu beachten ist, dass die darin zu haltenden Tiere genügend Platz haben, und dass auch an die Beleuchtung und Erwärmung des Terrariums gedacht wird. Regner und Beneblungsanlage sind weitere Elemente, die im Bereich der Terraristik zum Einsatz kommen. Damit auch für Futter und Getränke gesorgt ist, sind weitere Überlegungen notwendig. Beispielsweise kann ein Zimmerspringbrunnen oder ein anderes fliessendes Gewässer in das Terrarium integriert werden. Dies kann notwendig werden, wenn in der Tierbehausung Arten gehalten werden sollen, wie beispielsweise das Jemenchamäleon, das nur aus fliessendem Wasser trinkt. Wichtig ist ebenfalls ein Substrat für die Tierbehausung. Hier kommt ein handelsübliches Substrat aus dem Zoogeschäft in Frage, ebenso hat sich ungedüngte Gartenerde bei einigen Tierarten bewährt. Pflanzen, wie zum Beispiel die robusten Bromelien und weitere geeignete Pflanzen, sorgen für das nötige Grün im Terrarium.

Anhand dieser Überlegungen ist bereits zu sehen, dass die Terraristik sehr abwechslungsreich und interessant sein kann. Wer sich den Selbstbau eines Terrariums aus handwerklichen Gründen oder aufgrund von Zeitmangel nicht zutraut, kann natürlich auch ein Terrarium aus dem Zoofachhandel erwerben.

Richtig spannend wird es für den Tierfreund, wenn die ersten Terrarienbewohner in das Terrarium einziehen.

Silvester


Am Silvester, wenn das Jahr zu Ende geht, wird gefeiert. Die ganze Familie macht mit, und die Haustiere finden sich mehr oder weniger gut mit dem Trubel zurecht.

Die Feier zum Jahresende gab es schon bei den alten Römern im zweiten Jahrhundert vor Christus. Den Namen hat der Feiertag Silvester aber erst von einem Pabst aus dem sechtzehnten Jahrhundert erhalten, der am Silvester seinen Todestag hatte (Pabst Silvester, der am 31. Dezember des Jahres 335 verstarb).

Wer das moderne Fest zum Jahresende miterlebt, denkt dabei nicht mehr an den Sterbetag des Pabstes. Die Böller, die zahlreichen bunten Lichterkugeln und der Trubel am Silvester reißen die Menschen mit. Manche Feiern zum Jahresende gehen bis in den Morgen hinein. Da der Neujahrstag ein Feiertag ist, können (fast) alle Menschen ausschlafen, so dass die lange Feier zu Silvester ein Genuss ohne Reue bleibt. Schwierig haben es dagegen die Haustiere, die den Krach der Böller nicht zuordnen können.

Zu Silvester gehören viele Bräuche, die je nach Region variieren können. In Schleswig-Holstein ist es verbreitet, dass man zu Silvester Berliner in verschiedensten Variationen ißt. Die Bäckereien wetteifern untereinander, wer die originellsten Angebote an Berlinern vorweisen kann. So bleibt es jedes Jahr zum Silvesterfest auch in kulinarischer Hinsicht spannend. Eine alte Tradition, die in den 80er und frühen 90er Jahren noch verbreitet war, scheint ausgestorben zu sein. Das Rummelpottlaufen, das traditionell von Kindern zu Silvester ausgeübt wurde, findet wohl nicht mehr statt.

Dafür haben sich Rituale wie das Blei gießen, oder das Abschießen von bunten Leuchtkugeln um Mitternacht, über die Jahrzehnte gehalten. Am Silvester werden Böller abgeschossen und Knallerbsen geworfen. Die Menschen wünschen einander einen „Guten Rutsch ins neue Jahr“. Der Übergang vom alten Jahr in das neue Jahr wird genutzt, um gute Vorsätze zu fassen. Wenn es Mitternacht schlägt, wird mit einem Glas Sekt auf das neue Jahr angestoßen.

Aquaristik


Viele Familien haben nicht genug Zeit, sich intensiv um ein Haustier zu kümmern. Dies ist kein Grund, um komplett auf Haustiere zu verzichten. Denn die Aquaristik bietet die Möglichkeit, pflegeleichte Haustiere zu halten.

Auch ein Aquarium benötigt Pflege. Die darin befindlichen Fische müssen gefüttert werden und hin und wieder ist es nötig, dass das Wasser ausgetauscht wird. Gerade beim Austausch des Wassers im Aquarium ist der Arbeitsaufwand nicht zu unterschätzen. Aber diese Tätigkeiten kann die Familie auf das Wochenende verlagern, oder auf einen Zeitpunkt, an dem keine anderen wichtigen oder dringlichen Arbeiten anfallen. So gesehen ist die Aquaristik ein ideales Hobby für Personen, die ihren Alltag nicht an den Bedürfnissen von Haustieren ausrichten können.

In der Aquaristik unterscheidet man zwischen dem Aquarium für Süßwasserfische und dem Aquarium für Salzwasserfische. Außerdem unterscheiden Aquarianer noch unter dem Warmwasserbecken, sowie dem Kaltwasserbecken.

Als Anfänger der Aquaristik ist es empfehlenswert, mit einer leicht zu bewältigenden Konstellation zu beginnen. Erfahrungsgemäß bietet sich die Haltung von Süßwasserfischen im Warmwasserbecken an. Hier gibt es verschiedene Fischarten, die auch für den Aquaristikneuling einfach zu handhaben sind. Beispielsweise sind Guppy, Black Mollie oder Schwertträger einfach zu haltende Fische, die auch ein Anfänger in seinem Aquarium einfach halten kann.

Irgendwann kommt die Zeit, in der der Aquarianer sich für schwieriger zu haltende Fischarten interessiert. Dies können beispielsweise Zierfische sein, die sich in einem Meerwasserbecken wohlfühlen. Ein Aquarium für Meeresbewohner ist eher für fortgeschrittene Aquarianer geeignet. Wichtig ist, dass die prozentuale Salzmenge im Becken gleich bleibt. Aber der Aufwand wird auch belohnt. Denn es gibt einige besonders farbenfrohe oder außergewöhnliche Salzwasserbewohner, wie den Doktorfisch oder das Seepferdchen, die das Aquarium bevölkern.

Kochen für Kinder


Die meisten Kinder haben spezielle Vorstellungen, wenn es um die Ernährung geht, bei der Frage, was auf den Tisch bzw. als Pausenbrot in den Schulranzen kommt. Nicht immer entsprechen diese Vorstellungen der Kinder den Ernährungsidealen der Erwachsenen. Doch mit etwas Geschick ist es möglich, Kinder für eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu begeistern.

Dabei müssen die zu kochenden Rezepte nicht vom Feinsten und auch nicht besonders raffiniert sein. Wichtig für die Ernährung der Kinder ist, dass es ihnen schmeckt und dass die Nahrungsmittel gesund sind. Hierzu ist oft ein Kompromiss erforderlich, zwischen populären Nahrungsmitteln, die dem Nachwuchs wohl bekannt sind, und die die Kinder lieben. Zu diesen Nahrungsmitteln gehören, wie viele Eltern wissen, Pommes, Hamburger und Pizza. Doch diese Nahrungsmittel kann man kombinieren mit verschiedenen frischen Salatbeilagen, so dass die Ernährung der Kinder in eher gewünschte Bahnen gelenkt werden kann. Und das, ohne dass die Kinder auf ihre Lieblingsspeisen verzichten müssen.

Pädagogisch wertvoll ist es, wenn die Kinder in die Zubereitung der Mahlzeiten mit einbezogen werden. Bereits Kinder im Grundschulalter sind in der Lage, Gemüse zu schneiden oder Salat abzuwaschen. Sie übernehmen dabei Verantwortung und können neue Kompetenzen erproben. So ergibt sich eine höhere Akzeptanz für die servierten Mahlzeiten. Schließlich ist es den Kindern nicht egal, was sie gerade essen. Eine Mahlzeit, bei der sie mitgewirkt haben, wird eher genossen, als eine anonym im Restaurant zubereitete Essensausgabe. Die selbst zubereiteten Mahlzeiten sind wichtig für die Kinder.

Kinder haben in vielen Familien die Möglichkeit, bei der Wahl der Mahlzeiten mitzubestimmen. So ist es möglich, dass ihre Leibgerichte auf den Tisch kommen, und in der Familie demokratisch entschieden wird, was man essen will. Der Part der Erwachsenen ist es, darauf zu achten, dass die gewünschte Ernährung auf Dauer gesund ist.

Halloween


Für Kinder gibt es im Jahr viele Höhepunkte. Dazu gehören Geburtstag, Weihnachten – und für immer mehr Kinder auch Halloween.

Dabei ist es nicht selbstverständlich, dass Kinder hierzulande Halloween feiern. Erst seit einiger Zeit hat es sich mehr oder weniger eingebürgert, dass die aus den USA stammende Feierlichkeit auch bei uns ausgeübt wird. Der nun auch in Deutschland gruseligste Tag des Jahres ist der 31. Oktober. Eine ganze Zeit lang ging man davon aus, dass Halloween auf einen alten keltischen Brauch, ähnlich dem Erntedankfest, zurückzuführen ist. Eine neuere Hypothese besagt, dass mit Halloween der Abend vor Allerheiligen gefeiert wird, all hallows eve, was dann zum Begriff Halloween geführt haben könnte.

Unabhängig davon, welche Erklärung zutrifft und wo der Ursprung dieser noch relativ neuen Feierlichkeit liegt: Konsumgüterindustrie und Kinder freuen sich über das neue Event im Herbst, von dem sie profitieren, bzw. bei dem sie Spass haben. Die Kinder verkleiden sich möglichst gruselig und gehen abends von Haus zu Haus. Je gruseliger und ausgefallener die Verkleidung zu Halloween ist, desto besser. Da gibt es Hexen, Geister, Vampire und jede Menge Phantasiegestalten, die sich vor den Haustüren der Nachbarn tummeln und Süßigkeiten erbitten: Gib uns Süßes, sonst gibt es Saures. Diesen Satz hört man am Halloween Abend so manches Mal.

Natürlich werden am Abend des 31. Oktobers viele Partys gefeiert. Kostüme, Dekoration und sogar die Speisen und Getränke sind auf Halloween abgestimmt. In kurzer Zeit wird das Wohnzimmer in ein Spukschloss verwandelt. Totenkopfmasken und Vampirgebisse hängen von der Decke. Als Mahlzeit für die Gäste der Halloween Fete werden Blutbowle und Spinnenhäppchen gereicht. Am nächsten Morgen ist der ganze Zauber vorbei. Die Vampire und Hexen verwandeln sich wieder in ganz normale Schüler… bis zum nächsten 31. Oktober, wenn wieder Halloween gefeiert wird.

Meerschweinchen Haltung


Gerade bei Kindern sind Meerschweinchen als Haustier beliebt. Aber auch immer mehr Erwachsene können sich für die putzmunteren und pflegeleichten Vierbeiner begeistern.

Für die Meerschweinchen Haltung benötigt man einen Käfig, der dem Tier genügend Bewegungsspielraum bietet. Wichtig ist, dass ein Meerschweinchen nicht als Einzeltier, sondern zusammen mit mindestens einem Artgenossen zusammen gehalten werden sollte. Weil sich die Meerschweinchen sprichwörtlich stark vermehren, sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass ein weibliches Meerschweinchen nicht bereits schwanger ist. Ansonsten wird es ziemlich schnell ziemlich eng im Meerschweinchenkäfig. Bereits ein ein Monate altes Weibchen kann sich fortpflanzen. Eine Trennung nach Geschlechtern oder eine Kastration ist also erforderlich, wenn man keinen (frühzeitigen) Nachwuchs wünscht.

In der Wildform lebten die Tiere in größeren Familienverbänden zusammen und verständigten sich untereinander mit Pfeifflauten. Die Vorfahren unserer Hausmeerschweine stammen aus Südamerika. Dort wurden sie von den Inkas als Haustier gehalten. Allerdings dienten die Tiere nicht den Indianerkindern als tierische Spielgefährten, sondern wurden zur Fleischproduktion gezüchtet. In Peru werden auch heute noch Meerschweinchen verzehrt.

Hierzulande weiß man dieses Haustier wegen seiner geselligen und verspielten Art zu schätzen. Auch ängstliche Kinder, die sich weder an Hund noch Katze herantrauen, freunden sich schnell mit einem Meerschweinchen an. Es kratzt und beißt nicht. Wenn es seinen Menschen aus einiger Entfernung hört, nagt es an den Gitterstäben und pfeifft laut und begeistert zur Begrüßung.

Neben Fertigfutter und Trinkwasser benötigt das Meerschweinchen eine Heuraufe, in der sich ausreichend Heu befinden sollte. Wichtig ist, dass die Haustiere genügend Vitamine aufnehmen und die Nagezähne ausreichend abgenutzt werden. Dem kann man mit der Gabe von Karotten, Äpfeln und Grünfutter in Form von Gras, Löwenzahn und Salat nachkommen.

Welpenschule


In der Welpenschule hat der junge Hund Kontakt zu gleichaltrigen Hunden. Dies ist wichtig für die Entwicklung des vierbeinigen Hausgenossen, der neben Spiel und Spass, viele nützliche Dinge in der Schule für kleine Hunde lernt.

Ein Welpe wird vom Züchter frühestens mit acht Wochen an sein zukünftiges Menschenrudel abgegeben. Für die Familie mit Haustier beginnt nun eine spannende Zeit. Der junge Hund ist im Alter von acht Wochen noch nicht stubenrein und muss noch vieles lernen. In der ersten Woche bei seiner neuen Familie sollte der junge Hund nicht überfordert werden und braucht etwas Ruhe um sich einzugewöhnen. Vor dem ersten Besuch in der Welpenschule ist es ratsam, dass der Vierbeiner bei einem Tierarzt vorgestellt wird. Dieser überprüft, ob das Tier frei von ansteckenden Krankheiten und durchgeimpft ist. Falls erforderlich, kann der Tierarzt eine Wurmkur mitgeben, die vierteljährlich durchgeführt werden sollte. Durch den Tierarztbesuch wird sichergestellt, dass sich die Welpen nicht gegenseitig mit Krankheiten anstecken. Denn bei Hunden ist es genauso wie bei den Menschen: Wo viel Gedränge und Kontakt herrscht, ist auch die Ansteckungsgefahr am größten.

Der junge Hund ist bei dem ersten Besuch in der Welpenschule vielleicht noch ängstlich. Das ist ganz normal, besonders dann, wenn er einer von den jüngsten und / oder kleinsten Hunden ist. Wichtig für die Konditionierung des Welpen ist, dass er bei ängstlichem Verhalten nicht gestreichelt oder getröstet wird. Das mag schwer fallen, ist aber sehr wichtig für die weitere Entwicklung. Ein Hund fasst es als Bestätigung für richtiges Verhalten auf, wenn er gestreichelt und gehätschelt wird. Dadurch würde man das ängstliche Verhalten also unerwünschterweise verstärken. Man kann den Hund in einer solchen Situation ablenken oder mit ihm zusammen erneut in die Situation gehen, so dass der Hund sich stärker fühlt. (Tier)pädagogisch wirkungsvoll ist es, den Welpen in der Welpenschule zu loben, wenn er eine Situation gemeistert hat. Das kann durch ein Stück Fleischwurst geschehen, das dem Hund unmittelbar nach einer erbrachten Leistung angeboten wird.

Ein Welpe zieht ein


Wenn erst einmal die Entscheidung gefallen ist, einen Hund anzuschaffen, gibt es kein Halten mehr. Nun stehen viele Dinge im Raum, die zu beachten sind, wenn ein Welpe einzieht.

Wichtig bei der Anschaffung eines Welpen ist zunächst einmal die Rasse des Hundes. Vom Temperament sollte der Hund zu seiner Familie und den örtlichen Gegebenheiten passen. Klar ersichtlich ist, dass eine Dogge nicht unbedingt als Hund für eine enge Stadtwohnung geeignet ist. Ebenso braucht ein Windhund viel Bewegung und fordert dies von seinen neuen Besitzern ein. Diese und weitere rassespezifischen Anforderungen sollten vor der Anschaffung eines Welpen unbedingt beachtet werden, damit der Welpe auch zu seiner Familie passt.

Nun ist Welpe nicht gleich Welpe. Auch auf den Züchter und die dortigen Gegebenheiten kommt es beim Welpenkauf an. Bei der Zuchtstätte sollte sich die Familie von der Sauberkeit und der fachgerechten Aufzucht der jungen Hunde überzeugen. Denn Hundezucht ist nicht nur Vermehrung, sondern Herausformung der arttypischen Charaktereigenschaften und Erscheinungsformen einer Hunderasse. Ein verantwortungsvoller Hundezüchter weiß dies, und wird – neben der gezielten Zucht der Hunde – die jungen Welpen entwurmt, geimpft und mit einem Chip versehen abgeben.

Wenn die Entscheidung für einen bestimmten Welpen gefallen ist, wird dieser in die Familie eingeführt. Er schließt sich seinem neuen Rudel an, in dem er für – hoffentlich den Rest – seines Hundelebens bleiben kann. Der Welpe braucht einen festen Schlafplatz und spezielles Futter für Welpen. Auch nach einem halben Jahr, wenn aus dem Welpen ein Junghund geworden ist, wird spezifisches Futter für den Hund benötigt. Durch das Junghundefutter ist gewährleistet, dass der Hund nicht zu schnell wächst, und sich die Knochen optimal entwickeln können.

Doch eine artgerechte und auf die Entwicklung des Hundes abgestimmte Fütterung ist nicht alles. Der Welpe will beschäftigt werden. Er lernt, wo er sein Geschäft zu verrichten hat und wer zum Rudel dazugehört. In der Welpenspielstunde hat er Umgang mit seinen Artgenossen. Je nach Einsatzzweck kann der Hund später weitere Trainingseinheiten, wie z. B. Begleithundeprüfung oder die Ausbildung zum Therapiehund, absolvieren.

Geburtstag für Kinder abwechslungsreich gestalten


Es ist immer etwas besonderes, wenn ein Kind seinen Geburtstag feiert. Damit der Kindergeburtstag für das Geburtstagskind und seine kleinen Gäste ein unvergessliches Erlebnis wird, sollte man ihn abwechslungsreich gestalten.

Hierzu gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Mit Perlen basteln oder Schnitzeljagd veranstalten, Ideen sind gefragt. Der Geburtstag des Kindes kann beispielsweise als Themen-Party abwechslungsreich gestaltet werden. Beliebte Themen für die Feier am Kindergeburtstag sind eine Piratenparty, Cowboyfeier oder ein Geburtstag unter dem Motto von Harry Potter. Für welche Variante man sich entscheidet, hängt von den Vorlieben des Kindes ab.

Bei einer Piratenparty verkleiden sich die kleinen Gäste am Kindergeburtstag als Piraten. Der Kindergeburtstag steht dann ganz unter diesem Motto. Als Höhepunkt der Feier findet die Schatzsuche der Piraten statt. Dabei wird ein Schatz in der Nähe des Hauses, in dem die Feier stattfindet, versteckt. Natürlich gibt es eine Schatzkarte, auf der der Piratenschatz eingezeichnet ist. Doch bevor dieser Schatz gehoben werden kann, müssen die kleinen Gäste auf der Geburtstagsfeier mehrere kindgerechte Aufgaben lösen. Das ist spannend und macht den Geburtstag zu einem besonderen Erlebnis – für das Geburtstagskind, genauso wie für seine kleinen Gäste. Egal für welches Thema beim Kindergeburtstag man sich entscheidet, wenn die Feier zum Geburtstag individuell geplant wird, entsteht garantiert keine Langeweile.

Auch bei der Verpflegung am Geburtstag können Eltern sich an der Themenparty orientieren. Cowboys und Indianer mögen Barbecue und Steaks. Bei der Harry Potter Themenparty dagegen ist viel Phantasie gefragt, wenn es um die Zusammenstellung der Menüs für den Kindergeburtstag geht. Die Gerichte sollten möglichst mit schaurigen Namen versehen sein, um dem Thema der Party gerecht zu werden. So wird aus dem Himbeersaft ein blutiges Getränk und Gebäck in Form von Fledermäusen findet schnell Anklang bei den kleinen Gästen. Natürlich ist es wichtig, dass man auf dem Kindergeburtstag nicht übertreibt, denn gerade kleinere Kinder sind überfordert, wenn sie mit allzuvielen Eindrücken überfrachtet werden.

Rehpinscher Zwergpinscher


Wenn die Familie sich einen Hund anschaffen möchte, und dabei an ein kleines Haustier mit pflegeleichtem Fell denkt, kommt der Zwergpinscher, auch unter dem Synonym Rehpinscher bekannt, ins Gespräch.

Der Begriff Rehpinscher bezieht sich auf den rehbraunen Farbschlag, in dem einige Exemplare dieser Pinscher vorkommen. Mit den dunklen Augen und den großen spitzen Ohren erinnern die Hunde an Rehkitze. Als zweite Farbvariante kommen Zwergpinscher in rot-braun (black & tan) vor. Egal, für welche Farbvariante man sich entscheidet, das kurze Fell ist pflegeleicht. Und auch bei schlechtem Wetter braucht die Familie keine Putzorgien zu befürchten, weil sich der nasse Hund geschüttelt, oder auf den teuren Wohnzimmerteppich gelegt hat. Ein Hundehandtuch reicht aus, um den Zwergpinscher schnell wieder salonfähig zu machen. Wie der Name schon vermuten läßt, wachsen Zwergpinscher nicht zu imposanten Riesenhunden heran. Deshalb können sie auch problemlos in einer kleineren Stadtwohnung gehalten werden. Die possierlichen Zwerge werden 25 bis 30 cm groß und wiegen zwischen 4 bis 7 kg. Wie viele andere kleine Hunderassen auch, können die Rehpinscher ziemlich alt werden, 14 oder 15 Lebensjahre sind hier keine Seltenheit. Die Familie hat also lange Freude an diesen tierischen Mitbewohnern.

Vom Wesen her ist der Rehpinscher lebhaft, intelligent und neugierig. Die Hunde sind kinderlieb und schließen sich eng an ihre Familie an. Die geringe Körpergröße sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Rehpinscher einen ausgeprägten Bewegungsdrang hat und Spaziergänge mit seiner Familie liebt. Dabei hält der lebhafte Hund auch bei längeren Wanderungen gut mit. Erstaunlich ist, wie differenziert der Zwergpinscher auf Regungen oder Gesten seiner Menschen reagiert. Bei manchen dieser intelligenten Hunde reicht eine Handbewegung oder Kopfnicken aus, und das Tier weiß genau, welche Aufgabe es erledigen soll.

Hovawart Hunde


Die zur Rasse Hovawart gehörenden Hunde sind besonders auch als Begleithunde für Familien mit Kindern geeignet. Seit 1937 wird der Hovawart als eigenständige Hunderasse offiziell anerkannt. Dabei leitet sich der Name Hovawart von dem Begriff Hofwächter ab, was auf seine Funktion als aufmerksamer Schutzhund hindeutet.

Um bei den äußeren Merkmalen anzufangen: Den Hovawart gibt es in schwarz, blond oder schwarzmarken. Das Fell ist lang und glänzend. Die Rüden können bis zu siebzig Zentimeter groß werden. Die Hündinnen sind etwas kleiner und haben einen weniger kräftigen Kopf als die Hunde. Eigentlich werden die Hovawart Hunde den Gebrauchshunden zugeordnet, die Haus und Hof vor Eindringlingen schützen sollen. Auch ein Hovawart, der bei seiner Familie als treuer Begleithund lebt, sollte wachsam sein. Dabei ist wichtig, dass die Hunde nervenstark sind. Das heißt, sie besitzen eine hohe Reizschwelle und sind nicht nervös, zum Beispiel wenn es in der Familie laut wird und Kindergebrüll angesagt ist. Wenn diese Hunde von klein auf in der Familie aufwachsen, kennen sie solche Situationen und kommen damit gut zurecht. Viele Hovawart Züchter haben selbst Kinder und weitere Haustiere, so daß die Welpen das Leben innerhalb der Familie bereits von Anfang an gewohnt sind.

Weil der Hovawart einen starken Willen hat, muss er von Anfang an nicht nur liebevoll, sondern vor allem konsequent erzogen werden. Außerdem braucht ein intelligenter Hund wie der Hovawart Beschäftigung. Dazu gehört, daß der Hovawart ausreichend Auslauf hat, auch bei Regenwetter oder wenn es stürmt und schneit. Bei Spaziergängen begleitet er seine Familie freudig und schließt sich dem menschliche Rudel an. Vor der Anschaffung eines Hovawarts, wie vor der Anschaffung von Hunden allgemein, sollten Tierfreunde bedenken, dass diese Tiere zehn bis fünfzehn Jahre alt werden können. Das ist eine lange Zeit. In dieser Zeit sollte sichergestellt sein, dass die Familie genügend Zeit aufbringen kann, um sich um den Hovawart ausreichend zu kümmern.

Waldorfpädagogik


Die Waldorfpädagogik ist dadurch geprägt, daß bei dieser Form der Pädagogik die Individualität der Kinder in den Mittelpunkt gestellt wird.

Dabei ist die Waldorfpädagogik nicht auf eine bestimmte Altersstufe beschränkt. Diese Pädagogik, die auf einen Ansatz von Rudolf Steiner zurückgeht, nahm ihren Anfang im Jahr 1919. Seitdem wird die Waldorfpädagogik in Schulen und in Kindergärten praktiziert. Kinder werden dort entsprechend ihrer individuellen Anlagen gefördert. Besonders musische und künstlerische Begabungen finden Beachtung. Aus diesem Grund können Kinder, die besondere Fähigkeiten im künstlerischen Bereich haben oder ausgeprägt sind, auf einer Waldorfschule gut aufgehoben sein. Hier wird nicht nur auf Fächer wie Mathe, Deutsch oder Englisch geschaut. Das Kind wird im Sinne der Pädagogik von Rudolf Steiner dort gezielt gefördert, wo es seine Stärken hat.

Schulen, die den Prinzipien der Waldorfpädagogik folgen, ähneln von der Organisation her den Gesamtschulen. Die Kinder lernen gemeinsam in festen Klassen. Sie werden in der Waldorfschule nicht in leistungsstarke oder leistungsschwache Gruppen getrennt. Anders als bei den staatlichen Schulen erreichen die Kinder an Waldorfschulen den Hauptschulabschluss erst nach der zehnten Klasse, den Realschulabschluss nach der zwölften Klasse, sowie Abitur nach der dreizehnten Klasse. Leistungsdruck wird gemindert. Aber auch wenn es teilweise etwas länger bis zum angestrebten Schulabschluss dauert, es werden viele Fähigkeiten und Kompetenzen der Kinder gefördert, die über den Intellekt hinausgehen.

Einige Kinder kommen bereits im Kindergartenalter mit der Waldorfpädagogik in Berührung. Im Waldorfkindergarten lernen die Kinder hauptsächlich aufgrund von Nachahmung. Das Spiel mit Naturmaterial wie Steine, Sand oder auch Holz wird gezielt gefördert. Ebenso richtet sich die Pädagogik im Waldorfkindergarten stark am Ablauf der Jahreszeiten und an der Natur aus.

Übernachten im Heu


Familien, die in den Urlaub fahren wollen, sehen sich einer Flut von Urlaubsangeboten gegenüber. Das Übernachten im Heu in einer Heuherberge ist eine interessante Urlaubsalternative, die den Kindern der Familie auch noch lange Zeit später in lebendiger Erinnerung bleibt.

Das Übernachten im Heu wird von Bauernhöfen angeboten, die zusätzlich zum regulären Bauernhofbetrieb noch im Beherbergungsbereich tätig sind. Für viele Bauernhöfe, die im Rahmen der Heuherberge Unterkünfte bereit stellen, ist diese Form der Bewirtschaftung zu einem zweiten Standbein geworden. Die Heuherberge mit dem Angebot Übernachten im Heu ist während der warmen Monate, meist von Mai bis Oktober, geöffnet. Einige Bauernhöfe haben ihr Angebot über die Heuherberge hinaus erweitert, und bieten zusätzlich Gästezimmer, oder die Unterbringung in einer Ferienwohnung auf dem Bauernhof, an. Dadurch können die Unterkünfte ganzjährig belegt werden.

Familien, die das Übernachten im Heu gebucht haben, tun dies in erster Linie wegen der Kinder. Für die Kinder ist es ein Erlebnis, wenn sie nicht im Bett, wie von zuhause gewohnt, sondern im duftenden Heu der Heuherberge schlafen können. Natürlich wird die Heuherberge nicht nur der Übernachtung im Heu wegen besucht. Der Heuboden und die vielen Tiere auf dem Bauernhof stellen ebenfalls eine Attraktion für die Kinder der Familie dar. Oftmals bietet die Heuherberge Aktivitäten für Kinder an, beispielsweise Stockbrot backen oder Mithelfen beim Tiere füttern. Diese Angebote werden in der Regel begeistert angenommen.

Das Übernachten im Heu in der Heuherberge ist zunächst einmal ungewohnt. Man liegt nicht so ebenmäßig wie auf einer Matratze. Die Heuhalme fliegen umher, und es riecht ungewohnt nach Kräutern und Gras. Aber meist kommen die Kinder der Familie nicht dazu, sich viele Gedanken über das Für und Wider der Heuherberge zu machen. Nach einem aufregenden Tag auf dem Bauernhof voller Aktivitäten sind sie müde. Sie freuen sich auf einen erholsamen Schlaf beim Übernachten im Heu.

Schwimmen lernen


Natürlich lernen Kinder das Schwimmen auch in der Schule. Es ist so einfach wie das Fahren mit dem Fahrrad. In den meisten Grundschulen wird das Schwimmen für Kinder in der dritten oder vierten Grundschulklasse als reguläres Schulfach unterrichtet.

Aber auch wenn das Schwimmen in der Schule im Rahmen des Unterrichts vermittelt werden soll, kann es vorteilhaft sein, wenn die Kinder schon vorher schwimmen können. So manches Kind, das noch nicht schwimmen kann, ist ängstlich, wenn es mitsamt der ganzen Schulklasse am Beckenrand steht. Eltern können nicht erwarten, dass der Sportlehrer in der Schule jedes der vielen Kinder einer Klasse individuell einzeln betreuen kann. Deshalb ist es Sache der Eltern, hier Abhilfe zu schaffen, damit die Kinder das Schwimmen spielerisch und stressfrei erlernen können.

Wenn Kinder in der Lage sind, ohne Stützräder Rad zu fahren, ist das ein gutes Zeichen in Bezug auf die motorische Entwicklung der Kinder, die bereits auf der Babyschaukel trainiert wird. Sie haben dann gelernt, die Balance zu halten und die Gliedmaßen zu koordinieren. Eben diese Eigenschaften sind auch wichtig, wenn es darum geht, das Schwimmen zu erlernen. Bereits im Vorschulalter, mit fünf oder sechs Jahren, sind viele Kinder bereit, um das Schwimmen zu lernen. Ihre Motorik ist ausreichend ausgebildet, um sich im kühlen Nass erfolgreich über Wasser zu halten. Aber dies erfordert Übung und Unterstützung durch einen erfahrenen Schwimmlehrer, der die Kinder individuell beim Schwimmen lernen unterstützt.

Wichtig ist, dass das Schwimmen lernen in einer überschaubaren Gruppe Schritt für Schritt erfolgt. Die Kinder sollten stressfrei im Wasser üben können. Nach und nach werden dann Hilfsmittel, wie Schwimmflügel und Schwimmbretter, weggelassen. Das Schwimmen lernen sollte in einen ruhigen Entwicklungsabschnitt der Kinder fallen, nicht etwa parallel zur Einschulung. Die Kinder sollten die Möglichkeit haben, sich auf das Schwimmen lernen zu konzentrieren. Wenn die Kleinen dann in der Lage sind, fünfundzwanzig Meter am Stück zu schwimmen und einen Gegenstand im Tauchgang aus dem Wasser zu holen, dann ist ihnen das Seepferdchenabzeichen so gut wie sicher.

Indoor-Spielplatz


Wenn das Wetter mal nicht so mitspielt, und die Kinder der Familie trotzdem beschäftigt werden wollen, stellt der Indoor-Spielplatz eine gute Möglichkeit für Freizeitaktivitäten dar.

Ein Indoor-Spielplatz ist ein überdachter riesiger Spielplatz, auf dem sich die Kinder austoben können. Die Familie ist nicht vom Wetter abhängig. Auch wenn es draußen in Strömen regnet, können die Kinder den Freizeitaktivitäten ungehindert nachgehen. Ein Indoor-Spielplatz stellt viele Spielgeräte für die Kinder bereit. Das können Hüpfburgen, Rutschen oder elektrisch betriebene Miniautos sein. Den auf dem Indoor-Spielplatz angebotenen Freizeitaktivitäten sind im Prinzip keine Grenzen gesetzt. Verschiedene Indoor-Spielplatz Anbieter konkurrieren um die Gunst der Kinder. Natürlich versuchen alle Anbieter von Indoor-Spielplatz Aktivitäten, den Kindern möglichst spannende Freizeitaktivitäten anzubieten. Dabei legt sich die Familie mit Kindern meist nicht auf einen Anbieter fest. Vielmehr werden verschiedene Freizeitaktivitäten mit der Familie ausprobiert.

Wenn sich die Kinder der Familie für einen Indoor-Spielplatz Anbieter besonders begeistern, dann kommt es vor, dass sie dort auch ihren Geburtstag feiern möchten. Diese Art der Freizeitaktivitäten ist bereits zu einem wichtigen Geschäftszweig der Indoor-Spielplatz Anbieter geworden. Indoor-Spielplatz Betreiber bieten nicht nur Freizeitaktivitäten bei schlechtem Wetter. Sie bieten längst auch Unterhaltung und Verpflegung für den Kindergeburtstag an. Dabei wird gerade Kindern im Vorschul- und Grundschulalter auf dem Indoor-Spielplatz einiges geboten. Kinder können im Bällebad untertauchen, gefahrlos mit Softballs schiessen und rutschen, oder auf verschiedenen Trampolins springen. Für Freizeitaktivitäten auf dem Indoor-Spielplatz ist in jedem Fall gesorgt. Die meisten Indoor-Spielplätze bieten darüber hinaus auch eine gastronomische Versorgung für die Familie mit Kindern an.

Hunde – kinderliebe Haustiere für die Familie


Die Anschaffung eines Haustieres will gut geplant sein. Dies gilt auch, wenn sich die Familie einen Hund anschaffen möchte.

Viele Familien entscheiden sich für die Anschaffung eines Welpen und nicht eines erwachsenen Hundes. Dies hat den Vorteil, dass sich der Hund von klein auf an seine Familie gewöhnen kann, wie in so manchem Haustierforum zu lesen ist.  Natürlich muss man bei der Anschaffung eines Welpen an die Sauberkeitserziehung denken. Dies erfordert Geduld und auch Zeit, denn der kleine Hund ist nicht von Anfang an stubenrein. Aber nach einigen Wochen ist es dann geschafft, der Hund hat sich daran gewöhnt, dass er sein Geschäft beim Gassigehen verrichten soll und nicht in Haus oder Garten. Gerade Kinder sind von niedlichen Welpen begeistert. Freudig wird der vierbeinige Spielkamerad in die Familie aufgenommen. Gewöhnlich hat ein Hund, der von klein auf an Kinder gewöhnt ist, keinerlei Probleme mit lautem Kindergeschrei. Er hat eine hohe Toleranzschwelle. auch wenn er mal von übermütigen Kinderhänden am Fell gezaust wird. Aber auch die Aufnahme eines älteren Hundes in die Familie kann mit Vorteilen einhergehen. Es gibt viele Hunde, die im Tierheim leben, so dass die Aufnahme eines älteren Vierbeiners diesem ein besseres Leben beschert. Ein ausgewachsener Hund ist in der Regel stubenrein, und ist, wenn man Glück hat, gut erzogen und sozialisiert.

Dann ist da noch die Frage, ob die Familie sich für einen Mischling oder einen reinrassigen Hund entscheidet. Tendenziell haben Mischlinge eine (relativ) hohe Lebensdauer. Man geht sowohl bei Mischlingshunden, als auch bei Rassehunden davon aus, dass sie umso länger leben, je geringer die Körpergröße ist. Bei einiger reinrassigen Dogge kann mit einer Lebensdauer von sieben bis acht Jahren gerechnet werden, während ein Dackelmischling mit etwas Glück doppelt so alt werden kann. Mischlinge sind robust und kosten nicht so viel, wie ein reinrassiger Hund. Eine Familie, die nicht so sehr aufs Geld schauen muss, wird sich vielleicht einen reinrassigen Hund kaufen. Für einen Rassehund kann sprechen, dass man bestimmten Hunderassen tendenziell bestimmte Eigenschaften (z. B. Schutztrieb, Bewegungsdrang usw.) zuordnen kann.

Bademöglichkeit im Garten


Wenn im Sommer die Temperaturen steigen, steht für die Familie der Besuch im Freibad oder Badesee an. Doch man kann es auch einfacher haben, vorausgesetzt, man hat einen Garten mit etwas Platz für einen Swimmingpool.

Bei der Swimmingpool Anschaffung hat die Familie dann die Qual der Wahl. Wenn noch kleine Kinder zur Familie gehören, sollte der Swimmingpool nicht zu tief sein. Alternativ kann man natürlich auch einen tiefen Swimmingpool kaufen, der dann nur zur Hälfte mit Wasser gefüllt wird. Es gibt Swimmingpools aus Gummi oder Plastik, die leicht mit einer elektrischen Pumpe mit Luft befüllt werden können. Das ist dann die billigere Swimmingpool Variante. Wenn die Familie etwas tiefer in die Tasche greifen will / kann, dann kommt auch ein in den Boden eingelassenes stabiles Schwimmbecken in Frage. Dies nimmt normalerweise mehr Platz in Anspruch als ein gewöhnlicher Swimmingpool. Eine weitere Bademöglichkeit im Garten ist der Bade- und Schwimmteich. Anders als der Swimmingpool soll sich das Wasser im Schwimmteich durch eine spezielle Filterzone zumindest teilweise selbst regenerieren und säubern. Wegen des Aufbaus mit verschiedenen Wasserzonen und der erforderlichen Erdarbeiten ist der Schwimmteich eine teure Anschaffung. Er kann sich aber bei jahrelanger Nutzung als liebgewonnene Freizeitmöglichkeit etablieren. Außerdem hat nicht jeder so einen Schwimmteich und das Baden dort ist für die Familie gesünder, als das Schwimmen im Chlorwasser des Schwimmbades.

Damit im Swimmingpool möglichst lange das Wasser klar bleibt, müssen mit einem Ketscher herabfallende Blätter aus dem Wasser gefischt werden. Wenn das Wasser längere Zeit im größeren Swimingpool bleibt und auch viele Freunde und Bekannte der Kinder im Pool baden, sollte man abwägen, ob das Wasser mit Chlortabletten angereichert werden sollte. Aus hygienischen Gründen kann dies bei großen Pools mit vielen Badegästen sinnvoll sein. Wenn ein kleinerer Swimmingpool nur von der eigenen Familie genutzt wird und ein regelmäßiger Wasserwechsel stattfindet, so kan man auf den Chlorgeruch im Garten sicher auch verzichten.

Spielgeräte für den Garten


Für die meisten Familien stellt der Garten nicht nur eine Ansammlung von Pflanzen und Rasenfläche dar. Vielmehr ist der Garten ein Bereich, der das Haus umgibt und in dem sich Familie, Kinder und ggf. auch Haustiere gerne aufhalten. Wenn auch Kinder den Garten nutzen, befinden sich in den meisten Fällen Gartenspielgeräte auf dem Grundstück der Familie.

Die Familie macht sich natürlich Gedanken darüber, welche Gartenspielgeräte sinnvoll für den Nachwuchs sind. Normalerweise hat man im Garten nicht so viel Platz, wie auf dem Spielplatz. Deshalb sind Familien gezwungen, bei der Auswahl von Spielgeräten für den Garten Prioritäten zu setzen. Man entscheidet sich dabei meist für die Anschaffung von einer begrenzten Anzahl Gartenspielgeräte. Unangefochtene Lieblinge der Kinder sind dabei die Sandkiste, Rutsche, Wippe und Schaukel. Weil Kinder viel Raum zur Entfaltung von Kreativität benötigen, nimmt die Sandkiste – mit viel Raum zum Bauen und Buddeln – einen Spitzenplatz unter den Spielgeräten für den Garten ein. Kinder können dort nach Herzenslust Sandburgen bauen, mit dem Sieb arbeiten, oder Matschburgen bauen. Gartenspielgeräte wie Wippe und Schaukel sind wichtig für den Gleichgewichtssinn der Kinder. Die Phantasie wird durch Spielhäuser angeregt. So kann ein Spielhaus im Garten einmal ein Versteck, später ein Knusperhaus der Hexe, und später ein Piratennest sein. Als Aussichtsturm für die Kinder dient der Spielturm oder die Rutsche im Garten.

Bei aller Freiheit, die man den Kindern beim Spielen lassen will, ist auch eine gewisse Aufsicht wichtig. Deshalb sollten Eltern die Gartenspielgeräte so im Garten platzieren, dass sie die Kinder vom Haus aus sehen können. Wichtig ist ebenfalls, dass die Gartenspielgeräte nicht in der prallen Sonne stehen. Ein Blick aus dem Wohnzimmerfenster oder aus dem Küchenfenster genügt meistens, um sich zu vergewissern, dass auf dem Holzturm, im Baumhaus oder auf der Rutsche alles im grünen Bereich ist.

Zimmer aufräumen


Die meisten Kinder haben den Wunsch nach einem eigenen Kinderzimmer. Dies ist spätestens dann der Fall, wenn sie ins Grundschulalter kommen. Sie möchten im Kinderzimmer ihr eigenes Reich haben, in dem sie frei schalten und walten können. So weit, so gut. Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie hin und wieder das Zimmer aufräumen müssen.

Um die Kinder zum Zimmer aufräumen zu bewegen, ist es hilfreich, wenn die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen. Dann können sich die Kinder an einem positiven Beispiel orientieren. Eine aufgeräumte Wohnung oder ein aufgeräumtes Haus hat Vorbildwirkung, so dass den Kindern das Zimmer aufräumen leichter fällt. Wichtig ist, dass das Kinderzimmer von Anfang an aufgeräumt wird, also gleich beim Einzug ins eigene Kinderzimmer. Wenn die Kinder noch im Kindergartenalter sind, sollten anfangs die Eltern oder ein älteres Geschwisterkind beim Zimmer aufräumen helfen. Denn wenn nach einem langen Nachmittag mit vielen Spielen Chaos im Kinderzimmer herrscht, ist ein Kindergartenkind mit dem Aufräumen alleine oft überfordert. Eine erfolgreiche Aufräumaktion im Kinderzimmer, zusammen mit Eltern oder Geschwistern, stärkt das Selbstvertrauen. Das Kind sieht, dass es etwas Positives bewirken kann und sich hinterher besser im eigenen Reich zurechtfindet. Das ist ein wichtiges Erfolgserlebnis für das Kind.

Älteren Kindern wird man auch klarmachen können, dass beispielsweise unachtsam zurückgelassene Essensreste im Kinderzimmer schimmeln können. Das ist nicht nur eklig, sondern auch gesundheitsschädlich. Wenn Spielsachen im Kinderzimmer herumliegen, besteht Verletzungsgefahr, wenn das Kind nachts auf die Toilette muss. Damit im Kinderzimmer zumindest eine Grundordnung herrscht, sollte das Zimmer aufräumen einmal täglich zum Abend hin stattfinden. Natürlich kann man alles übertreiben. Bei aller Erziehung zur Ordnung sollten Kinder noch Kinder bleiben dürfen, die zeitweise auch das kreative Chaos brauchen.

Vogelschiessen


Besonders in ländlichen Regionen und in der Kleinstadt gilt das alljährliche Vogelschiessen als eines der Highlights im Jahr. Die Kinder fiebern diesem Tag entgegen und schon am Vorabend fragt man sich, wer wohl in diesem Jahr Prinzessin oder Prinz bzw. Königin oder König beim Vogelschiessen wird.

Viele Kinder schmücken am Tag vor dem Vogelschiessen ihre Räder mit bunten Bändern, so dass diese besonders festlich aussehen. Weil das traditionelle Ringreiten beim Vogelschiessen meist nicht mehr mit Pferden ausgetragen wird, werden hierfür die Fahrräder benötigt. Weitere Spiele für die Kinder verschiedener Altersgruppen werden meist auf dem Sportplatz des Dorfes oder der Kleinstadt aufgebaut. Die Spielideen werden in vielen Fällen von Dorfbewohnern entwickelt und selbst in Handarbeit hergestellt. Damit das Vogelschiessen bei Regen nicht ins Wasser fällt, bietet es sich an, die verschiedenen Spielstationen in beispielsweise Partyzelten unterzubringen. Natürlich ist das nicht bei allen Spielen, wie dem Schubkarrenrennen oder dem Ringreiten, möglich. Wetterfeste Kleidung ist also gefragt, wenn Kinder am Vogelschiessen teilnehmen möchten. Doch auch wenn es zwischendurch kurz regnet, lässt sich niemand den Spass am Vogelschiessen verderben, die Kinder am allerwenigsten. Dabei ist auch klar, dass das Vogelschiessen hungrig und durstig macht. Deshalb ist das Vogelschiessen meist nicht nur auf die Spiele für Kinder beschränkt. Es gibt Stände oder Tische, an denen Erfrischungsgetränke angeboten werden. Falls es das Wetter erlaubt, wird gegrillt. Wenn die Spiele für die Kinder beendet sind, steigt die Spannung. Bald wird verkündet, wer Prinz oder Prinzessin bzw. König oder Königin geworden ist. Dann kann sich jedes Kind, das beim Vogelschiessen mitgemacht hat, ein kleines Geschenk aussuchen. In vielen Dörfern wird nach dem Vogelschiessen ein Umzug mit Livemusik durchgeführt, den die Kinder auf ihren buntgeschmückten Fahrrädern begleiten.

Urlaub mit Haustier


Für Familie ist die Urlaubszeit die wohl schönste Zeit im gesamten Jahr. Während des Urlaubs hat man Zeit für Erholung und Entspannung. Dies gilt auch dann, wenn der Urlaub der Familie gemeinsam mit dem Haustier verbracht wird.

Eine Alternative zur Mitnahme des Haustieres stellt die Unterbringung bei Freunden oder Bekannten dar. Ebenfalls bieten professionelle Tierpensionen die Unterbringung vom Haustier an, wenn die Familie in den Urlaub fahren möchte. Ein Haustier benötigt in der Regel viel Aufmerksamkeit durch seine Halter, dies gilt für die meisten Haustiere. Der Wechsel in eine unbekannte Umgebung, weg von der Familie, kann für das Haustier Stress bedeuten. Deshalb entschliessen sich immer mehr Familien dazu, das Haustier mit in den Urlaub zu nehmen. Bevor die Urlaubsreise beginnt, muss diese gebucht werden. Dabei kann sich die Familie davon überzeugen, dass die gebuchte Unterkunft nicht nur familienfreundlich, sondern auch für das Haustier geeignet ist. Es gibt bereits viele Anbieter von Ferienwohnungen und Ferienhäusern die sich auf Familie oder Familie mit Haustier spezialisiert haben.

Bei der Buchung der Reise mit dem Haustier ist es wichtig, dass beispielsweise der Hund genug Auslauf auf dem Grundstück hat. Das Tier würde sich möglicherweise sonst unwohl und beengt in der neuen Umgebung fühlen. Schließlich soll der Urlaub mit dem Haustier für Familie und Haustier gleichermaßen entspannt ablaufen. Wenn der Urlaub der Familie in einem fremden Land gebucht wird, sind besondere internationale Bestimmungen zu beachten. Hunde müssen in einigen Ländern gechipt sein, um einreisen zu dürfen. Bestimmte Impfvorschriften mit entsprechenden Vorlaufzeiten muss die Familie für ihr Haustier beachten. Anderenfalls ist eine Einreise mit Haustier nicht möglich. Genaue Vorschriften für den Urlaub mit Haustier in einzelnen Länder kann die Familie beim Amtstierarzt erfragen.

Kindergeburtstag


Der Geburtstag ist ein besonderer Tag im Leben eines jeden Menschen. Dies gilt besonders auch für Kinder, die den Kindergeburtstag mit Freunden feiern möchten.

Doch bevor der Kindergeburtstag beginnt, ist noch viel zu tun. Zunächst machen sich die Kinder Gedanken darüber, wen sie alles zum Kindergeburtstag einladen möchten. Die Gästeliste ändert sich in vielen Fällen alle paar Tage, je nachdem, mit wem das Kind gerade am liebsten spielt, oder wer wen gerade geärgert hat. Wenn dann ungefähr eine Woche vor dem Geburtstag endgültig feststeht, wer eingeladen wird, können die Einladungen zum Kindergeburtstag geschrieben und ausgeteilt werden.

Bei gutem Wetter und vorhandenem Garten bietet es sich an, den Kindergeburtstag draußen zu feiern. Im Sommer kann man den Platz im Garten nutzen, um die Kinder dort toben und spielen zu lassen. Viele Spiele am Geburtstag entwickeln sich von selbst. Die Kinder bestaunen gemeinsam die mitgebrachten Geschenke für das Geburtstagskind und probieren sie aus. Wenn Kinder beschäftigt sind, dann sollte man sie auch spielen lassen. Natürlich ist es trotzdem wichtig, ein paar Spiele und Aktivitäten für den Kindergeburtstag vorbereitet zu haben.

Auch die Mahlzeiten am Kindergeburtstag spielen eine wichtige Rolle für das Geburtstagskind und seine Gäste. Viele Geburtstagskinder dürfen sich zum Mittagessen ihre Lieblingsmahlzeit wünschen. Zum Kaffe gibt es einen Geburtstagskuchen oder eine Geburtstagstorte mit Kerzen, die das Geburtstagskind auspustet. Das Auspusten der Kerzen hat Tradition am Kindergeburtstag. Weil Kinder sich nicht nur für Kuchen begeistern, sollte man auch verschiedenes Kleingebäck anbieten. Natürlich hat das Geburtstagskind einen Ehrenplatz am feierlich gedeckten Tisch. Zum Abendessen kann man gemeinsam mit den Kindern grillen oder, wo es erlaubt und möglich ist, ein Lagerfeuer anzünden. Bestimmt werden sich das Geburtstagskind und seine kleinen Gäste gerne an den Geburtstag zurückerinnern.

Gärtnern mit Kindern


Wer Kinder hat, möchte diese sinnvoll beschäftigen und dem Nachwuchs sinnvolle Aktivitäten anbieten. Besonders wichtig ist es, dass Kinder den Bezug zur Natur nicht verlieren. Um den Kindern die Nähe zur Natur zu vermitteln, gibt es verschiedene Möglichkeiten, insbesondere das Gärtnern mit Kindern.

Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie erkunden ihre Umwelt spielerisch und stellen Fragen. Beim Gärtnern mit Kindern kann man sich diese Neugier zunutze machen und Kinder an den Umgang mit Pflanzen spielerisch heranführen. Dabei ist es wichtig, dass die Kinder nicht nur stille Beobachter sind, sondern selbst etwas mit den eigenen Händen leisten können. Die Erwachsenen sollten deshalb den Kindern beim Gärtnern die Möglichkeit geben, ein eigenes kleines Beet zu besitzen. Dieses Beet sollte von den Kindern mit Pflanzen angebaut werden, die schnell und unkompliziert wachsen. Dazu kommen Pflanzen wie Bohnen, Karotten und Kürbisse oder Zucchini in Frage. Diese Pflanzen wachsen schnell und relativ unkompliziert. Kinder haben dadurch beim Gärtnern ein unmittelbares Erfolgserlebnis. Sie können quasi beobachten, wie die Pflanzen durch ihre Pflege wachsen und gedeihen. Dies ist ein unmittelbares Erfolgserlebnis, das sich positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirken kann. Das Selbstbewußtsein der Kinder wird in der Regel gestärkt. Gärtnern mit Kindern hat somit in der Regel auch eine pädagogische Dimension.

Doch was tun, wenn man mit den Kindern in einer Wohnung ohne eigenen Garten wohnt? Auch hier ist Gärtnern für die Kinder möglich. Mittels Zimmergewächshaus können auch in der Wohnung oder auf dem Balkon viele interessante Pflanzen angebaut werden. Es gibt bereits Nutzpflanzen, die für den Anbau auf dem Balkon optimiert werden. Hierzu zählen Balkon- und Kübelpflanzen, wie beispielsweise verschiedene Tomatenarten, die für das Gärtnern auf dem Balkon, ebenso wie für gartenbauinteressierte Kinder, von Interesse sein dürften.

Welches Haustier passt zur Familie?


Die Frage, welches Haustier zur Familie passt, kann pauschal nicht beantwortet werden. Es gibt jedoch Betrachtungen, die bei der Vorauswahl helfen.

Zum einen kommt es auf die Wohnsituation an. Wenn die Familie im Einfamilienhaus wohnt, oder zumindest einen Garten besitzt, kommt eine breitere Auswahl an Tierarten für die Familie in Frage, als wenn die Wohnsituation sehr eingeschränkt ist.

Wenn das Haustier einen engen Familienanschluss haben soll, kann die Wahl beispielsweise auf einen Hund fallen. Hier ist jedoch zu beachten, dass der Hund nicht nur im Garten der Familie oder sogar Zwinger gehalten werden sollte. Der Auslauf im Garten kann nicht die Spaziergänge mit dem Hund ersetzen. Außerdem darf der Hund nicht zu lange alleine gelassen werden. Tierfreunde, die mehr als halbtägig außer Haus arbeiten, werden sich eher eine Katze anschaffen. Falls die zukünftigen Tierbesitzer nicht so sehr am Familienanschluss des Tieres interessiert sind, werden sie vielleicht Enten oder Hühner als Haustier halten. Diese haben auch eine Funktion als Nutztier. Das Frühstücksei von den eigenen Hühnern schmeckt den meisten Tierbesitzern sicherlich besser, als das Ei aus dem Kaufhaus.

Aber auch Tierfreunde, die zu unregelmäßige Arbeitszeiten außer Haus arbeiten und sich deshalb nicht ganz so regelmäßig um das Haustier kümmern können, müssen nicht auf das eigene Haustier verzichten. Im Idealfall übernimmt ein Mitglied der Familie vertretungsweise die Pflege des Haustiers. Wenn dies aus organisatorischen Gründen nicht möglich ist, bleibt immerhin noch das Aquarium als Alternative. Allerdings können die Kinder der Familie das Haustier Fisch nicht streicheln und anfassen, so wie das bei Hund und Katze der Fall ist. Nach einem langen anstregenden Arbeitstag fallen dafür beim Aquarium meist keine langwierigen Arbeiten für den Tierbesitzer mehr an. Vielmehr besteht die Möglichkeit, vor dem Aquarium zu entspannen, während die bunten Fische in dem Glasbecken vorbeischwimmen.